Umstrittene Einführung der Biotonne dadurch verzögert

Feuer vernichtet hunderte neue Mülltonnen in Bad Homburg

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Die Feuerwehr gab ihr Bestes, um die hunderten Mülltonnen zu löschen.

Bad Homburg - Zirka 1.800 Restmülltonnen und 300 Biotonnen sind am frühen Donnerstagmorgen in Flammen aufgegangen. Das Feuer im Auslieferungslager des Betriebshofs in der Zeppelinstraße wirkt sich im Nachgang auch auf die Einführung der umstrittenen Biotonne aus. 

Bislang ist unklar, wie die neuen Abfallbehälter auf rund 70 Quadratmetern in Brand gerieten. Sechs Trupps der Feuerwehr waren zeitweise gleichzeitig im Einsatz. Die zirka sechs Kilometer hohe und pechschwarze Rauchsäule war schon von weitem zu sehen. Anwohner wurden über den Warndienst Katwarn und eine Rundfunkwarnmeldung aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Luft-Messungen der ABC-Messzentrale kamen zu dem Ergebnis, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Alleine der Wert der zerstörten Tonnen beträgt zirka 55.000 Euro. 

Das Feuer hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die umstrittene Einführung der Biotonne in der Kurstadt. Die Restmülltonnen sollten während der laufenden Aktion an Bad Homburger Haushalte ausgeliefert werden. Der Betriebshof weist darauf hin, dass es in Folge des Brandes beim Umtausch zu Verzögerungen kommen wird, weil Tonnen nachbestellt werden müssen. Die Lieferzeit beträgt mindestens zwei Monate.

Fotos: Hunderte Mülltonnen brennen in Bad Homburg 

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