Acht Fälle in Hanau, Frankfurt und Troisdorf

Mutmaßliche Geldautomaten-Aufbrecher in Hanau vor Gericht

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Das Landgericht in Hanau beschäftigt sich am kommenden Mittwoch mit dem Fall. 

Hanau - Einer mutmaßlichen Bande von Geldautomaten-Knackern wird ab dem 1. Juni vor dem Landgericht Hanau der Prozess gemacht. Den fünf Angeklagten im Alter zwischen 34 und 39 Jahren werden - in unterschiedlicher Beteiligung - acht Fälle vorgeworfen.

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Bei fünf der Taten sollen sie 236.000 Euro erbeutet haben, wie das Landgericht Hanau am Freitag berichtete. Die Bande soll unter anderem in Hanau, Frankfurt/Main und Troisdorf (NRW) zugeschlagen haben, und zwar im Zeitraum August 2014 bis Mai 2015. Ausgerüstet mit Hammer, Spaltkeil, Brecheisen und Meißel sollen sie die Automaten aufgebrochen und die Geldkassetten gestohlen haben. Dabei verursachten sie den Angaben zufolge Sachschaden in Höhe von einigen tausend Euro.

Drei weitere - ursprünglich mitangeklagte - Mittäter, denen jeweils lediglich eine Tat zur Last gelegt worden war, waren bereits im April verurteilt worden. Gegen sie ergingen Freiheitsstrafen zwischen eineinhalb und zwei Jahren auf Bewährung.

Bei dem Verfahren geht es nicht nur um schweren Bandendiebstahl, sondern auch um Schleuserkriminalität. Einer der Angeklagten soll im Sommer 2014 zwei Komplizen aus dem Kosovo nach Deutschland geschleust haben, um sie für die Automaten-Aufbrüche anzulernen. dpa/lhe

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