Prozessbeginn in Frankfurt

Ex-Freundin erwürgt und Leiche im Müll entsorgt: Geständnis

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Symbolbild

Frankfurt - Weil er seine Ex-Lebensgefährtin erwürgt und die Leiche im Hausmüll entsorgt haben soll, hat sich von heute an ein 24 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage lautet auf Totschlag.

Die Tat ereignete sich im Juli vergangenen Jahres in der Wohnung des Paares im Frankfurter Nordend. Der Angeklagte hatte ein zwischenzeitlich abgelegtes Geständnis widerrufen. Zum Prozessbeginn gestand er nun aber erneut, seine Ex-Freundin getötet und ihre Leiche dann in eine Mülltonne gesteckt zu haben. Der 24-Jährige räumte die Vorwürfe über seine Verteidigerin ein. Er ließ erklären, dass er die 22-Jährige in ihrer Wohnung im Frankfurter Nordend so lange gewürgt habe, bis sie im Gesicht blau angelaufen sei. Danach habe er sie in die Mülltonne vor dem Haus geworfen. 

Bis das Verschwinden des Opfers bemerkt wurde, hatte die Müllabfuhr die Tonne bereits geleert. Erst nach wochenlanger Suche wurden auf einer Mülldeponie im Main-Taunus-Kreis Knochenreste sichergestellt. Die Schwurgerichtskammer hat vorerst sechs Verhandlungstage terminiert.

 dpa/lhe

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