KGS verschiebt Start

Erst zu viele, jetzt zu wenige: Frankfurt fehlen Gymnasiasten

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Einige Tische werden in den Klassen der Gymnasien frei bleiben. 

Frankfurt - Fehlende Plätze an den Frankfurter Gymnasien haben im vergangenen Jahr Eltern auf die Barrikaden getrieben. Inzwischen hat sich ist die Situation aber um 180 Grad gedreht. Fehlende Schüler machen die Pläne mancher Einrichtungen vorerst zunichte. 

So wird der Start der neuen kooperativen Gesamtschule (KGS) in Niederrad zum kommenden Schuljahr verschoben. Dies hat das staatliche Schulamt entschieden. Mangels Anmeldungen kam eine Klasse für den Gymnasialzweig der KGS nicht zustande. 

Die Zahl der in Frankfurt aufs Gymnasium wechselnden Kinder sei in diesem Jahr deutlich gesunken, sagte Martin Müller vom Bildungsdezernat am Mittwoch. Rund 3000 Plätzen stehe eine Nachfrage von rund 2700 gegenüber. Im vergangenen Jahr fehlten dagegen rund 500 Plätze. Kinder mussten deshalb Gesamtschulen zugewiesen werden.

Der Bedarf an Plätzen an den Gymnasien sei wegen der Wahlfreiheit der Eltern schwer vorherzusagen, sagte Müller weiter. In diesem Jahr sei die Quote der Wechsler von 56 auf 52 Prozent zurückgegangen. Der starke Zuzug von Menschen nach Frankfurt erschwere Prognosen zusätzlich. dpa/lhe

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