Zoll am Frankfurter Flughafen fängt Sendung ab

Schmuggler verstecken 1,3 Kilo Kokain in Audioverstärker

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Im aufgeschraubten Audioverstärker wurden die Zollbeamten fündig. 

Frankfurt - Zollbeamten fällt am Frankfurter Flughafen eine Kuriersendung aus Brasilien auf. Im Inneren: ein verpackter Audioverstärker samt Zubehör zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug. Doch das Gerät hielt eine besondere Überraschung bereit.

Der Fall ereignete sich bereits am 29. Juli, wurde aber erst jetzt publik gemacht. Wie das Hauptzollamt mitteilte, war das Paket für einen Empfänger in Hong Kong bestimmt. Die Beamten hatten zunächst die Umverpackung geöffnet und einen Rauschgiftschnelltest am Gehäuse durchgeführt. Dieser reagierte bereits positiv auf Kokain. Sie schraubten daraufhin das Gehäuse des Verstärkers auf und bemerkten dabei ungewöhnliche Veränderungen an den Kühlrippen. 

Als die Beamten die Kühlrippen anbohrten, rieselte ihnen bereits Pulver entgegen. „Insgesamt wurde eine Menge von 1,3 Kilogramm Kokain in dem Verstärker festgestellt. Der Schwarzmarktwert beträgt 49.400 Euro", sagte Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt.

Im Jahr 2015 hat die Behörde rund 8.336 Kilogramm Rauschgift sichergestellt. Darunter waren 7.786 Kilogramm Khat, 144 Kilogramm Kokain, 51 Kilogramm Marihuana und 33 Kilogramm Heroin. 136 Drogenkuriere wurden vorläufig festgenommen. Zwölf Personen, die als sogenannte „Schlucker" identifiziert wurden, hatten das Rauschgift im Körper transportiert. 

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