Deutsches Filminstitut kauft ein

Nachlass von Maximilian Schell geht nach Frankfurt

Frankfurt - Das Deutsche Filminstitut (DFI) in Frankfurt erhält den künstlerischen Nachlass des Schauspielers und Regisseurs Maximilian Schell. Die Text- und Drehbücher, Fotografien, Notizen und Aufzeichnungen füllen 70 Umzugskisten. 

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Das Material sollen erschlossen und ab 2018 in einer Ausstellung gezeigt werden, wie das DFI am Montag mitteilte. Ermöglicht wurde der Ankauf von der Hessischen Kulturstiftung. Einen Kaufpreis nannten die Beteiligten nicht.

Das DFI bezeichnete die Dokumente als „kulturhistorisch einmaliges Material“. Unter anderem befinden sich in dem Nachlass das fertige Drehbuch zum Dokumentarfilm „Marlene“ (1984) und Tonbandaufnahmen der Gespräche zwischen Schell und Marlene Dietrich. „Die sorgfältige Auswertung und Erschließung des Nachlasses wird für die Filmwissenschaft interessante Erkenntnisse zu Tage bringen“, sagte eine Sprecherin des Instituts.

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Der österreichisch-schweizerische Schauspieler und Oscar-Preisträger war 2014 im Alter von 83 Jahren an den Folgen einer Operation gestorben. Als Darsteller in dem Film „Das Urteil von Nürnberg“ (1961) wurde er weltberühmt. Der Nachlass seiner Schwester Maria Schell befindet sich bereits seit 2005 als Dauerleihgabe im DFI. dpa/lhe

Schells Witwe erwartet derzeit übrigens Nachwuchs von dessen Großcousin.

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