Feuer in Flüchtlingsheim und auf der A66

Drei Brände in Frankfurt und Friedrichsdorf fordern Feuerwehr

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Symbolbild

Frankfurt/Friedrichsdorf - Gleich drei schwere Brände bekämpfen die Feuerwehren in Frankfurt und Friedrichsdorf am vergangenen Wochenende. Eine Übersicht. 

Lkw-Anhänger geht in Flammen auf

Frankfurt - Der 47-jährige Fahrer eines Lkws war am Samstag gegen 06.40 Uhr auf der A66 in Richtung Frankfurt unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Höchst bemerkte er im dortigen Baustellenbereich an seinem Kühlauflieger einen Reifenschaden. Durch die entstehende Hitze fing der Reifen Feuer. Die Flammen griffen auch auf den Auflieger über. Dabei wurde auch die gesamte Ladung, fünf Tonnen Lebensmittel, verdorben. Zwar konnte seitens der Feuerwehr der Brand schnell gelöscht werden, an dem Auflieger entstand jedoch Totalschaden. Der Schaden liegt bei mindestens 100.000 Euro. Personen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden.

Während des Einsatzes musste die A66 in Richtung Frankfurt voll gesperrt werden. Der Rückstau bildete sich bis zur Anschlussstelle Zeilsheim. Auch der Fahrbahnbelag und die Schutzplanke wurden durch das Feuer beschädigt.

Betrunkene Frau vergisst Essen auf dem Herd

Friedrichsdorf - Zu einem Küchenbrand kam es am Freitag im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Friedrichsdorfer Hardtwaldallee. Die betrunkene Wohnungsinhaberin verließ während der Zubereitung ihres Essens die Küche und vergaß die auf dem Herd stehende Pfanne. Erst durch starken Rauch bemerkte sie gegen 23 Uhr ihr Missgeschick und versuchte, das Feuer mit Wasser zu löschen. Ein großer Fehler, denn dadurch breitete sich der Fettbrand schlagartig in der Küche aus. 

Die 54-Jährige Frau kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die herbeigerufene Feuerwehr evakuierte auch die angrenzenden Wohnungen. Der Sachschaden liegt bei zirka 40.000 Euro. 

Feuer in Frankfurter Flüchtlingsunterkunft

Frankfurt - Aus ungeklärter Ursache ist am Samstag gegen 23.45 Uhr ein Feuer in der Flüchtlingsunterkunft Goldpeppingstraße ausgebrochen. Die ersten Kräfte der Feuerwehr waren drei Minuten nach der Alarmierung vor Ort und brachten die Bewohner ins Freie. Eine Person wurde leicht verletzt. Das Feuer war nach wenigen Minute gelöscht. Die Brand- und Rauchschäden erstrecken sich auf einen kleinen Teil der Wohnanlage, sodass sie an sich weiter genutzt werden kann.

Brandursache könnte nach ersten Ermittlungen ein heißer Kochtopf gewesen sein, der auf einem Klappbett abgestellt worden war. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

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