Polizei fasst mutmaßliche Täter

Bombendrohung gegen zwei Schulen in Flörsheim

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Symbolbild

Flörsheim - Nach einer Bombendrohung mussten am Montag zirka 1000 Schüler die Flörsheimer Sophie-Scholl-Schule sowie das benachbarte Graf-Staufenberg-Gymnasium räumen. Die „nicht näher spezifizierte Drohung“ sei am Morgen eingegangen, erklärte ein Polizeisprecher.

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Die Schüler wurden vorübergehend in der Stadthalle des Ortes untergebracht. Bei einer Inspektion des Gebäudes mit einem Sprengstoffspürhund sei jedoch nichts Verdächtiges gefunden worden. Gegen 11.40 Uhr durften die Schüler in die Gebäude zurückkehren und ihre Sachen abholen. Die Schule fiel für den Rest des Tages aus. 

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich gegen neun Uhr ein männlicher Anrufer im Sekretariat der Sophie-Scholl-Schule gemeldet und mit einer Bombe in der Haupt- und Realschule gedroht. Die Polizei evakuierte daraufhin sowohl die Sophie-Scholl-Schule als auch das benachbarte Gymnasium. 

Streich könnte Jungen teuer zu stehen kommen

Während der polizeilichen Ermittlungen gerieten schnell zwei 13 Jahre alte Jungen ins Visier der Polizei. Beide besuchen die Sophie-Scholl-Schule. Offenbar hatten sie  gemeinsam angerufen, während sie sich auf einem Wanderausflug befanden. Polizisten nahmen sie gegen Mittag mit und übergaben sie anschließend ihren Erziehungsberechtigten.

Der leichtsinnige Schülerstreich zieht nun unangenehme Konsequenzen nach sich; gegen die Schüler wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Zudem wird geprüft, ob die Kosten für den Einsatz in Rechnung gestellt werden können. dpa/lhe

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