1000 Euro pro Jahr: Mit Blutplasma-Spende den Urlaub finanziert

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Sabine (rechts) und Anneliese Pfeilschifter sind Stammspender für Blutplasma und können sich dadurch einen Extra-Urlaub leisten.

Region Rhein-Main - Nebenjob als Blutplasma-Spender? Ja, das gibt´s wirklich. Anneliese und Sabine Pfeilschifter aus Offenbach meldeten sich nach einem EXTRA TIPP Artikel zu diesem Thema. Für die beiden ist das Spenden ein lukratives Hobby. Von Oliver Haas

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Mit dem eigenen Blut lassen sich 1000 Euro pro Jahr verdienen, darüber berichtete der EXTRA TIPP bereits. Anneliese Pfeilschifter und ihre Tochter Sabine aus Offenbach meldeten sich dazu in der Redaktion. Für die beiden ist das Spenden mittlerweile fast zum Hobby geworden. „So wie andere sich zum Kartenspielen verabreden, gehen wir einmal in der Woche zum Blutplasma-Spenden nach Frankfurt“, so die 63-jährige Anneliese Pfeilschifter. 

Tochter Sabine hat Buch geführt, wie viel bares Geld sie durch die Aufwandsentschädigungen bereits bekommen hat. „Seit Anfang 2012 habe ich 3305 Euro erhalten. Neben der normalen Aufwandsentschädigung pro einzelne Spende, die bei mir derzeit 25 Euro beträgt, gibt es dort im CSL-Plasmacenter immer mal wieder Bonus-Aktionen. Zum Beispiel habe ich auch schon mal 50 Euro erhalten, weil ich einen Spender geworben habe.“ 

Aus finanzieller Not würden die beiden nicht spenden. Aber sie gönnen sich davon immer mal wieder einen Extra-Urlaub. „Wir fliegen demnächst vom Geld für die Blutplasma-Spende nach Djerba“, sagt Anneliese Pfeilschifter. Der Spendevorgang sei selbst immer sehr entspannend. „Ich lese dann meistens in meinem E-Book-Reader“, erzählt Tochter Sabine. Und wenn man damit noch anderen Menschen helfen könne und dafür sogar einen kleinen Obolus bekomme, dann sei dies eine prima Sache. Mutter Anneliese ergänzt: „Außerdem ist man gezwungen, einfach mal für eine Dreiviertelstunde die Beine hoch zu legen. Wie oft kriegt man gesagt, sowas nach der Arbeit zu tun. Aber mal ehrlich: Wer macht das schon?“ 

Gesundheitliche Nachteile verspüren die beiden Stammspender nicht. Im Gegenteil: „Eigentlich hat das Ganze nur Vorteile, denn mein Blut wird vor der Spende immer kontrolliert. So weiß ich immer, ob ich eine Krankheit habe“, sagt Sabine Pfeilschifter. Weitere Infos unter: www.plasma-spenden.de.

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