Barber-Convention in der Klassikstadt 

Diese vier machen Frankfurt zur Hauptstadt der Barbiere

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Diese vier stehen hinter der Barber-Covention (von links): Jerome Kantner, Ralf Kunz, Rudi Seiler und Stephan Pokorny.

Region Rhein-Main – Die Augen der Männer-Welt richten sich am 17. und 18. September auf die Frankfurter Klassikstadt. Dort treffen sich Barbiere aus ganz Europa, um ihr Handwerk zu zeigen und neue Produkte kennenzulernen.  EXTRA TIPP-Leser können sich als Bartmodels bewerben.  Von Christian Reinartz

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Herrenfriseur war gestern. Der Mann von heute geht zum Barber. Und weil dieser Trend sich ungebremst wie ein Lauffeuer verbreitet, findet in der Klassikstadt nun zum ersten Mal die Frankfurter Barber-Convention statt. Dahinter stehen vier Männer: Rudi Seiler und Ralf Kunz geben zwei große Friseurmagazine heraus, Stephan Pokorny ist der angesagteste Barber-Shop-Ausstatter und Jerome Kantner ist ehemaliger Weltmeister im Barbierhandwerk. Eine Truppe, die besser in der Szene vernetzt ist, als jeder andere.

Alles vertreten, was Rang und Namen hat

Die Liste der einzelnen Messestände liest sich dann auch wie das Einmaleins des Barbier-Handwerks. Alles, was in der noch überschaubaren Szene Rang und Namen hat, ist auf der Messe im alten Backsteinbau der Klassikstadt vertreten. Zwischen Lamborghinis und anderen Nobelkarossen, die dort normalerweise ausgestellt werden, werden dann Haare geschnitten, Wangen rasiert und Bärte gestutzt. Alles auf höchstem Niveau. „Schließlich wollen wir hier den Besuchern das Beste zeigen, was es in Sachen Barber auf dem Markt gibt“, sagt Rudi Seiler.

Dazu kommen zahlreiche Aussteller, die alles bieten, was der bärtige Mann so braucht. Im Mittelpunkt stehen Haarpomaden aller Art, sündhaft teuere Edelscheren und Rasiermesser, die schärfer sind, als jedes Skalpell. Mit dabei sind auch die Offenbacher Jungs von Gølds mit ihrem Bartöl, das in der Barbier-Szene als der Renner gehandelt wird.

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Wichtig ist den Veranstaltern folgendes: „Wir sind hier keine Friseurmesse“, sagt Ralf Kunz. „Was wir hier machen, spiegelt die Renaissance des guten, alten Herrensalons wieder, der gerade in Deutschland und der ganzen Welt um sich greift.“ Kurz gesagt: Eine Mischung aus Retro-Charme mit einer Portion Rock’n’Roll, langen Bärten, glänzenden Haartollen und jeder Menge Tattoos.

Bewerben und Bartmodel werden

Models gibt es für die Convention mehr als genug. Dennoch haben die EXTRA TIPP-Leser die Chance, einen der raren Plätze zu ergattern. Einzige Voraussetzung: „Vor allem brauchen wir echte Typen, die bereit sind, sich einen echt stylischen Schnitt verpassen zu lassen“, sagt Jerome Kantner. „Keine Supermodels.“ Er betreibt in Mainz den Barbershop „Foen-ix“ und kümmert sich um die Show-Acts bei der Convention. Wer sich also mal Kopfhaar oder Bart von den Besten der Besten in Form bringen lassen will, schickt ein Selfie, auf dem Gesicht und Haare zu sehen sind, samt Name, Adresse und Telefonnummer bis Montag, 5. September, an redaktion@extratipp.com. Jerome Kantner wird dann die besten Einsendungen auswählen. Die Gewinner werden benachrichtigt.

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