Fall Mark H.

In Rollstuhl geprügelt: Angeklagter bestreitet Vorwürfe 

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Opfer Mark H. im Landgericht.

Darmstadt/Offenbach - Im Prozess um brutale Schläge, die das Opfer in den Rollstuhl brachten, hat der mutmaßliche Angreifer die Vorwürfe erneut bestritten. Der 30-Jährige soll Mark H. während des Offenbacher Aussichtsturmfests 2012 schwer verletzt haben. 

„Es tut mir sehr leid, dass es zu diesem tragischen Zufall gekommen ist“, sagte der 30-Jährige am Mittwoch vor dem Landgericht Darmstadt. „Was mir der Staatsanwalt vorwirft, habe ich nicht begangen.“ Laut Anklageschrift soll er beim Aussichtsturmfest in Offenbach Kopf und Körper seines Opfers mehrmals mit voller Wucht gegen die Mauer des Turms geschlagen haben.

Drei Halswirbel brachen, Mark H. sitzt seither im Rollstuhl. Die Staatsanwaltschaft hält das für versuchten Totschlag. Dem Angeklagten droht eine mehrjährige Haftstrafe. Am Mittwoch wurden die Aussagen von Sachverständigen erwartet. Ein Urteil in dem Prozess könnte in der kommenden Woche fallen. Sogar in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ war über den Fall berichtet wordendpa/lhe

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