Barkeeper Faruk Sketty eröffnet neuen In-Laden

Afrika-Bar mit 60 Gin-Sorten macht im Bahnhofsviertel auf

+
Aus Livity wird Jambo-Bar: Faruk Sketty und Schwester Thuweba Anthes gewähren schonmal einen Blick in die Baustelle. Am 3. Juni soll dann alles fertig sein.

Frankfurt – Das Bahnhofsviertel putzt sich immer mehr als Bar-Hotspot heraus. Am 2. Juni folgt der nächste Paukenschlag zwischen Hauptbahnhof und Bankenviertel: Dann öffnet Faruk Sketty nach fünf Monaten Baustelle seine Jambo-Bar. Dort warten 60 Ginsorten auf die Party-Szene. Von Christian Reinartz

Lesen Sie außerdem:

Snacken im Mafia-Style: Hassan Annouri eröffnet Fast-Food-Bar

In den vergangenen Jahren hat sich Faruk Sketty schon mit seiner Szene-Bar Livity einen Namen im Bahnhofsviertel gemacht. Aus dem unscheinbaren Laden hat er zusammen mit seiner Schwester Thuweba Anthes einen Geheimtipp der Frankfurter Party- und Barszene gemacht. Kein Abend verging, an dem der kleine Barraum in der Elbestraße 20, nahe der Münchner, nicht mit Menschen vollgestopft war. Vor fünf Monaten dann das Aus. Statt Partybässen dröhnten Presslufthämmer im ehemaligen Livity. Seitdem ist viel passiert. Aus dem Livity ist die Jambo-Bar geworden – frei nach dem Motto: Nicht kleckern sondern klotzen. 

Den EXTRA TIPP hat Faruk Sketty als erstes schonmal einen Blick hinter die Baustellen-Kulissen werfen lassen. Im Inneren erwarten einen rohe Mauern, die Türen sind aus rostigem Stahl, der Boden ist edel gefliest. „Noch ist nicht so viel zu sehen, aber das wird alles im Industrial-Style gestaltet”, verrät Sketty. Noch fehlt die Bar. „Aber die wird in diesen Tagen installiert.” Dann wird Sketty, der als Cocktail-Mixer schon in der ganzen Welt gearbeitet hat und unter Kennern als einer der begabtesten Barkeeper Frankfurts gehandelt wird, seine Spirituosen an der 16 Meter langen Bar aufbauen. Allein 60 Ginsorten wird die Jambo-Bar, laut Sketty, im Angebot haben. „Und dazu jede Menge verschiedene Tonic-Wässer”, verspricht er. Seine absolute Spezialität hat er aber speziell für seine neue Bar entwickelt. „Das ist der Gin Dawa direkt aus Mombasa”, sagt Sketty stolz. „Gemischt wird er mit Thomas Henry, einer Orangen- und Limettenzeste und einer speziellen afrikanischen Gewürzmischung.“

Fotos: In der neuen Jambo-Bar im Bahnhofsviertel steht die Theke

Und was gibt’s zu essen? Sketty verrät schon mal soviel: Zum Gin Dawa gibt’s echtes Suaheli Street-Food. „Das stammt aus unserer Heimat Kenia”, sagt Sketty. „Davon bringen meine Schwester und ich jetzt ein Stück ins Bahnhofsviertel.”

Das könnte Sie auch interessieren: Machtwort: Bahnhofsviertelnacht findet doch im Sommer statt!

Bilder von der Bahnhofsviertelnacht in Frankfurt

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Kommentare