Kein Modetrend ist schuld

Darum trägt Prinz George (3) immer kurze Hosen

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Prinz George mit seiner Familie, hier in British Columbia.

Victoria - Es ist zu seinem Markenzeichen geworden: Auch bei seinem Besuch in Kanada hat der kleine Prinz George (3) immer Bermudas getragen. Trotz kühlen Herbstwetters. Und das hat einen ganz bestimmten Grund.

Warum trägt Prinz George (3) immer kurze Hosen, auch in Kanada? Nicht etwa ein Modetrend ist schuld an der Gewohnheit. Auch wenn der kleine Prinz seine Eltern stets bestens gekleidet zu Staatsbesuchen begleitet und die Farbe seiner Bermudas und der Kniestrümpfe natürlich perfekt zum restlichen Outfit passen. Die britische Kleiderordnung ist der Grund dafür, dass der kleine George die Hose kurz trägt - auch bei Wind und Wetter. 

Die Oberschicht trägt kurz

"In England werden Jungen, bis sie acht Jahre alt sind, alle so eingekleidet", sagt Ingrid Seward. Als Chefredakteurin der Zeitschrift Majesty muss sie es schließlich wissen. Im klassenbewussten Großbritannien drückt man mit der Wahl der Kleidung die soziale Herkunft aus. In diesem Fall ist sie an der Hosenlänge erkennbar. So stehen lange Hosen für die Mittelschicht, Jeans für die Unterschicht und kurze Hosen für die Oberschicht. Auch bei Schuluniformen sind Bermudas mit Kniestrümpfen üblich. 

Lange Hosen gelten als spießig

"Es wird als sehr spießig angesehen, wenn ein Junge lange Hosen trägt, solange er noch ein kleiner Junge ist", sagt die Adelsexpertin. Der kleine George muss jedoch nicht bis ins Erwachsenenalter dem Dress-Code treu bleiben. Vermutlich wird er es seinem Vater William gleich tun, der seine royalen Bermudas mit neun Jahren gegen lange Hosenbeine eingetauscht hat.

maw

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