Davon, dass Musiklegende Elvis mal im Verein trainierte, profitiere man heute sowieso nicht mehr, sagt der Vorsitzende Norbert Hofer. Erlebt habe ihn nur ein noch lebendes Mitglied: Dietmar Biemel. Und der lebt mittlerweile in Frankreich. Trotzdem wissen die aktuellen Mitglieder auch, dass Elvis ein halbes Jahr im Verein übte, wahrscheinlich für die Rolle in einem Film. Wie der Kontakt zu Vereinsmann Jürgen Seydel in den 50er-Jahren überhaupt zustande kam, sind sich Hofer und Ernst nicht sicher.
Kämpfen gegen Vorurteile
Gegen das Image, dass hauptsächlich Hobby-Schläger Kampfsport machen, kämpft der Verein bis jetzt an. „Teilweise leiden wir bis heute unter den Vorurteilen“, sagt Ferdi Ernst und stellt klar: „Wer sich prügeln will, ist in keinem Karate-Verein gut aufgehoben.“
Natürlich spiele die Kampfkunst eine wichtige Rolle. Gerade Erwachsene würden auch kommen, weil sie lernen wollen, sich zu wehren. Allerdings sind es mehr Männer, die aus diesem Grund in den Verein eintreten und weniger Frauen.
Ende Mai soll eine neue Gruppe gegründet werden: Für alle ab 50 Jahren aufwärts. Egal, ob Anfänger oder Wiedereinsteiger. Mehrere Wochen sollen die einzelnen Kurse dauern, die in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind.
Weitere Infos gibt‘s bei Norbert Hofer unter Telefon (06081) 584601 und im Internet: www.budokanhg.de


Elvis Presley im Karate-Outfit. F.: nh

















