Es ist ein wahrer Schatz, den Brigitte Zinkhan in ihrer Seckbacher Wohnung auf dem Wohnzimmertisch liegen hat. Auf brauner Pappe sind sorgfältig kleine schwarz-weiß Bilder aufgeklebt. „Das ist mein Vater beim Aufschlag“, erzählt die 74-Jährige und deutet auf das Foto, auf dem ein junger Mann mit langer weißer Hose, Gürtel und weißem Hemd beim Tennisspiel zu sehen ist. Aufgenommen in den 20er oder 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wieweit Zinkhan auch zurückdenkt, Tennis hat in ihrer Familie schon immer eine große Rolle gespielt. Das Foto-Album in ihren Händen zeugt davon. Ihr Vater Albert Scheid schnupperte 1917 als Balljunge auf der Anlage des TV Heimgarten im Huthpark erstmals Tennisluft. Fünf Jahre zuvor hatten Tennisbegeisterte aus der Heimgarten-Kolonie in Seckbach dort die Genehmigung erhalten, zwei Tennisplätze anzulegen. Die Geburtsstunde des Vereins. Vater Scheid lernte dort ein paar Jahre später Luise kennen, Zinkhans Mutter. 1932 wurde geheiratet, 1937 kam Brigitte Zinkhan zur Welt.



















