Zahlreiche besorgte Patientinnen rufen derzeit bei Recken-Botzem, Expertin der Landesärztekammer, der Praxis an. Viele fragen bei der Kontrolluntersuchung, wie gefährlich Yasmin wirklich ist. Doch sie alle kann die Hainburger Ärztin beruhigen: „Für gesunde Frauen ist durch Yasmin kein höheres Thrombose-Risiko gegeben als bei anderen Pillen.“
Patienten vermuten Zusammenhang von Embolie und Pille
Patientinnen aus denn USA und vereinzelt auch in Deutschland vermuten einen Zusammenhang zwischen der Einnahme der Pille und der Erkrankung an einer Lungenembolie, wie Medien berichten.
In Deutschland steht in einem solchen Fall die Krankenkasse den Patientinnen zur Seite – jedoch nur rein medizinisch. „Sollten auch Patientinnen aus Hessen den Verdacht auf einen solchen Zusammenhang haben, helfen wir bei der medizinischen Aufklärung, nicht jedoch bei der juristischen“, berichtet Jana Flommersfeld von der Techniker Krankenkasse in Frankfurt. Bisher sei ihr aber noch kein Fall bekannt. Da die Kasse nur Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr die Pille zahlt, habe sie mit der Verschreibung danach nichts zu tun. Danach liegt es an den einzelnen Ärzten, Empfehlungen oder Warnungen an die Patientinnen auszusprechen.
Auch andere Babypillen waren schon in der Kritik
Im Fall Yasmin wird die Hainburger Ärztin das nicht tun. „Yasmin ist nicht die erste Pille, die in Kritik gerät. Das ist auch schon bei der Diane 35 geschehen. Damals haben mich die Patientinnen sogar im Urlaub angerufen, weil sie so besorgt waren“, berichtet sie. Später hätten dann Studien bewiesen, dass die Einnahme der Pille nicht gefährlicher für eine gesunde Frau sei als andere.




















