68 gemeldete Masern-Fälle in Frankfurt. Mehr als in den vergangenen zehn Jahren zusammen. Eine Bilanz, die Ärzte und Fachleute mit großer Sorge betrachten. „Längst kann man nicht mehr verharmlosend von Kinderkrankheit sprechen“, sagt Dr. Oswald Bellinger, Abteilungsleiter Infektiologie im Frankfurter Gesundheitsamt: „Beim letzten Ausbruch waren 50 Prozent der Erkrankten über 18 Jahre alt.“
Masern sind unberechenbar
„Wer nicht geimpft ist, sollte das nachholen“
Besonders tückisch: Die Masern können lebensgefährliche Spätfolgen haben. Die Gehirnentzündung SSPE ist so eine Folge. Sie wird durch Viren verursacht, und zerstört Nervenzellen, was in vielen Fällen zum Tod führt. Jahre nach der eigentlichen Infektion.
Einziger Schutz: „Wer nicht geimpft ist, sollte das schnell nachholen“, rät Bellinger: „Der Impfstoff ist sehr gut verträglich und seit 40 Jahren millionenfach getestet.“


© nhDer einzige Schutz gegen Masern: Impfen.
















