„Das sieht doch toll aus, davon könnte es noch mehr geben“, sagt eine Ladenbesitzerin, die direkt vor ihrem Geschäft einen Graffiti-Turnschuh auf dem Gehweg entdeckt hat. Doch die Stadt Frankfurt sieht das anders. „Sobald eines der Schablonen-Graffitis gemeldet wird, entfernt es die Stabstelle Sauberes Frankfurt“, sagt Gabriele Dehmer, Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung. Und der Verursacher muss zahlen. Ob für Turnschuhe oder Autos – wenn es sich um Werbung handelt, muss das „Kunstwerk“ weg. Anders war das bei einer Aktion der Kunsthalle Schirn. Diese ließ einen QR-Code auf die Bürgersteige sprühen. Er sollte Frankfurter mit dem Handy über eine Ausstellung informieren. Die Aktion war genehmigt, scheiterte aber an der schlechten Lesbarkeit. „Aktionen wie von der Schirn oder dem Frankfurter Zoo, die auch im Interesse der Stadt liegen, sind erlaubt“, sagt Dehmer. pöp


















