Sie sind geblümt, gestreift oder gepunktet. Auf manchen lächeln Teddybären um die Wette, andere ziert frisches Obst: Krawatten. Mehrere hundert Exemplare haben die Oberurseler Marktweiber in den vergangenen zwei Jahren gesammelt: „Wir haben in 25 Jahren an Weiberfastnacht den Männern in Oberursel so viele Schlipse abgeschnitten, dass wir uns Sorgen gemacht haben, ob es denn noch genug unversehrte Schlipse gibt“, sagt Christine Steden.
Neben dem Verkauf haben sich die Marktweiber auch einen besonderen Wettbewerb ausgedacht: Knotenbinden auf Zeit. „Wer in einer vorgegebenen Zeit die meisten Krawatten binden kann, wird prämiert“, sagt Steden: „Mal sehen, wer sich was traut. Es soll ja Männer geben, die ihren Schlips gar nicht selber knoten können. Die überlassen das lieber ihrer Partnerin.“
Schon jetzt hat sich lokale Prominenz für den Wettbewerb angekündigt: Unter anderen knoten Oberursels Bürgermeister Hans-Georg Brum, Michael Reuter, Vorsitzender des Forums der Selbständigen Oberursel, Stephan Remes, Vorsitzender des Karnevalvereins Frohsinn und sogar Oberursels Frauenbeauftrage Gabriela Wölki.
Die Marktweiber stehen am Samstag von zehn bis 18 Uhr und am Sonntag von elf bis 18 Uhr mit ihrem Stand in der Kumeliusstraße, direkt am Sporthaus.



















