Zwei Seelen wohnen in der Brust von Andreas Uhing. Zum einen ärgert sich der Eschborner jedes Mal, wenn er in letzter Zeit tanken musste, über die horrend hohen Benzinpreise. Andererseits hofft er, dass das Dauerhoch an den Tankstellen seiner neu gegründeten AVIP reichlich Zulauf bescheren wird.
Auslöser für die Parteigründung im vergangenen Jahr war für Uhing, dass er bei Wahlen nur noch bei den Parteien sein Kreuzchen machte, wo er glaubte, dass diese ihn am „wenigsten veräppelt“. Da stand für ihn fest: Selber machen statt meckern.
Bereits mehrere hundert Mitglieder
Eine reine Autofahrer-Lobby-Partei will die AVIP aber nicht sein. Es geht ihr ums Ganze. Zum einen, weil der hohe Benzinpreis die Kosten in vielen Bereichen nach oben treibt. Schließlich müssen jeden Tagen Tonnen von Lebensmitteln transportiert werden. „Deshalb liegt es auch im Interesse eines Radfahrers, uns zu unterstützen“, so Uhing. Darüber hinaus habe die Partei zu allen wichtigen Politikfeldern Position bezogen und Experten benannt.
„Wir haben Zuspruch aus allen gesellschaftlichen Gruppen“, sagt der Bundesvorsitzende, der bereits „mehrere hundert Mitglieder“ vorweisen kann. Im Mai werden die Landesverbände in Bayern und Nordrhein-Westfalen gegründet. Infos: www.avip-deutschland.de.



















