Wie weit schaffen wir es theoretisch mit einem Liter Benzin? Dieser Herausforderung stellte sich vor gut einer Woche wieder das Samba-Speed-Team der GTS Offenbach. Bereits im Vornherein war den Studenten bewusst gewesen, dass sie den im vergangenen Jahr auf dem Lausitzring erreichten Rekord von 995 Kilometern nicht erreichen würden. Denn auf dem kurvenreichen und mit Kanaldeckeln sowie andere Unebenheiten gespickten Stadtkurs in Rotterdam war solch ein Ergebnis nicht zu erzielen.
„Der neue Kurs in Rotterdam ist bei weitem anspruchsvoller als in den vergangenen Jahren. Wenn man erstmal das Fahrzeug technisch darauf abgestimmt hat und sich fahrerisch auf den neuen Kurs einstellt, ist da noch einiges heraus zu holen. Wir freuen uns schon auf das Rennen im nächsten Jahr“, sagte Team-Sprecher Sven Pfaff.
Dass die Offenbacher allerdings an die Ergebnisse der Franzosen heran kommen, ist sehr unwahrscheinlich, meint Pfaff. Das liege zum einen daran, dass das französische Team mehrere Jahre zusammenarbeitet und zum anderen, dass es einen eigenen Motor inklusive Steuerung entwickelt und diesen auf Effizienz getrimmt habe. Bei der GTS wechselt hingegen mit jedem Schuljahrgang die Zusammensetzung des Samba-Speed-Teams. Wegen fehlender finanzieller Mittel verwenden die Offenbacher „zwar stark modifizierte“, aber herkömmliche Serienmotoren. Die hätten bei weitem nicht die Effizienz wie eigens konstruierte Motoren, so Pfaff. nkö


© nhDer Mini-Tank des „SSTEP 2“.
















