Dies gab der “Europäische Verkehrssicherheitsrat“ (ETSC) am Montag in Brüssel bekannt. Studienergebnissen zufolge seien europaweit im vergangenen Jahr rund 39 000 Menschen bei Straßenunfällen ums Leben gekommen. In Deutschland waren es nach vorläufigen Berechnungen 4467 Tote, das entspreche einem Rückgang um etwa zehn Prozent.
Besonders gefährlich leben allerdings Verkehrsteilnehmer in Litauen. Hier gab es im vergangenen Jahr 148 Opfer von Straßenverkehrsunfällen pro eine Million Einwohner. Damit belegt Litauen den traurigen Spitzenplatz vor Polen (143) sowie Rumänien und Griechenland (jeweils 142). Deutschland kommt auf 54 Tote. Im Inselstaat Malta ist es am sichersten. Hier starben 37 Menschen pro eine Million Bewohner.
Am erfolgreichsten in der Bekämpfung von tödlichen Unfällen sind Luxemburg mit minus 49 Prozent, Frankreich mit minus 48 Prozent und Portugal mit minus 47 Prozent. Die Studie ist kein offizielles Dokument der EU . Die Autoren berufen sich auf nationale Statistiken. Der ETSC ist eine Organisation, die sich für die Sicherheit auf Europas Straßen einsetzt.
dpa



















