Das Landgericht Hildesheim verurteilte den inzwischen 55 Jahre alten Sohn wegen der Taten am Montag zu fünf Jahren Haft.
„In den drei Tagen erlebte Ihre Mutter ein wahres Martyrium“, sagte Richter Peter Peschka zum Angeklagten. Immer wieder verging der Mann sich im Mai 2010 an der wehrlosen Frau. Aus Angst, ihr könne noch Schlimmeres passieren, habe sich die Frau nicht gewehrt. Am vierten Tag durfte die alte Dame dann ihre Tochter anrufen, die sie aus dem Haus des Sohnes befreite.
Zu Prozessbeginn hatte der 55-Jährige die Vergewaltigungen gestanden - zu seinem Motiv für die Taten hatte er sich nicht geäußert. Während des gesamten Prozesses saß er still und in sich gekehrt auf der Anklagebank.
dpa


















