Die Vorbereitungen zum größten Sprung, den eine Mensch je gewagt hat, laufen auf Hochtouren. Im August will der Salzburger Extremsportler Felix Baumgartner den Sprung vom Rande des Weltalls wagen.
Und so soll's gehen: Mit einem riesigen Heliumballon (Durchmesser 80 Meter) steigt Baumgartner fast bis ins All auf 36 Kilometer hoch. Dort herrschen Temperaturen von minus 70 Grad. Fast drei Stunden dauert der Aufstieg.
Ist Baumgartner abgesprungen, dauert es nur zehn Minuten bis er wieder auf der Erde landet - vorausgesetzt alles geht gut. Denn Baumgartner muss tierisch aufpassen, dass er sich im Flug nicht um die eigene Achse dreht. Bei Tempo 1332 würde er sofort ohnmächtig werden und sterben.
Dieser Adrenalin-Ösi will vom All auf die Erde springen
Wenn alles klappt, wird Baumgartner gleich vier Weltrekorde aufstellen: den höchsten bemannten Ballonflug, den höchsten Absprung, die höchste Geschwindigkeit, die je ein Fallschirmspringer erreicht hat und den längsten freien Fall.
Zudem werden die neu gewonnenen Erkenntnisse im Bereich Luft- und Raumfahrt Wissenschaftlern auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt.





























