Die Polizei steht vor einem Rätsel: Seit der Nacht auf den 17. April fehlt von Liesa Schulte aus dem Werler Stadtteil Westönnen jede Spur.
Was war geschehen? Nach Angaben von Liesas Ex-Freund habe er sich in dieser Nacht von Montag auf Dienstag mit ihr getroffen. Es soll an diesem Abend zu einer Aussprache zwischen den beiden gekommen sein. Anschließend seien sie gemeinsam mit dem gelben Twingo der jungen Frau an den Autobahnanschluss Werl-Süd gefahren. Von dort wollte der Schwarzafrikaner per Anhalter ins Ruhrgebiet fahren.
Nachdem der Ex-Freund verhört worden war, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Laut Staatsanwaltschaft besteht "kein dringender Tatverdacht".
Nun sucht die Polizei fieberhaft nach dem Kombifahrer, der ein wichtiger Zeuge sein könnte. „Wir sind sehr daran interessiert, diesen Fahrer zu finden“, sagt Staatsanwältin Sandra Müller-Steinhauer.
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