2007 kaufte die Stadt Eschborn die Mühle, die 1405 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Als die Stadt die Mühle kaufte, stand sie schon seit knapp vier Jahren leer. Viel passiert ist seitdem allerdings nicht. Im Rahmen eines Bürgerdialogs konnten die Eschborner ihre Ideen äußern, was mit der Alten Mühle passieren soll.
Stephan Matschke hat ein umfangreiches Konzept erarbeitet. „Freiluft für alle“ nennt es sich und beinhaltet neben einer Gastronomie auch einen Sinnes- und Kräutergarten und eine Kleinkunstbühne. Im Juni, so hofft er, wird die Stadtverordnetenversammlung positiv entscheiden und grünes Licht geben. Das ist in Matschkes Sinn: Vor einigen Monaten hat der 34-Jährige den Mühlenverein gegründet, „um Druck zu machen“, wie er sagt. Denn: „Das Gebäude verfällt langsam.“ Und das will der Eschborner auf jeden Fall verhindern. Er hängt an dem alten Gebäude, hat als Kind oft auf dem etwa 15.000 Quadratmeter großen Grundstück gespielt, auf dem auch ein großer Park und Gewächshäuser stehen.
Einen Großteil der Eschborner weiß er dabei hinter sich. „Ich werde oft angesprochen, wann es denn endlich los geht“, sagt er. 2013 soll angeblich mit der Umsetzung eines Konzepts begonnen werden, sagt Stephan Matschke. Ob es seins ist, entscheidet sich im Juni.
Weitere Informationen zur Alten Mühle und zum Konzept von Stephan Matschke sind im Internet unter
http://www.altemuehle-eschborn.de zu finden.




















