„Wenn die Hunde nicht direkt auf die Felder machen
Die gibt es auch in Oberursel. Doch was man wesentlich häufiger findet, sind kleine schwarze Plastiktüten mit Hundekot. Statt in einem Mülleimer entsorgt, wurden sie einfach liegen gelassen oder achtlos weggeworfen. Sogenannte Dog Stations, aus denen man Plastiktütchen zur Hundekot-Entsorgung entnehmen kann, scheinen daher das Problem auch nicht zu lösen.
Mittlerweile spricht auch die Stadt Oberursel das Hundekot-Problem offen an: „Wir haben sehr oft Beschwerden am Bürgertelefon. Dabei kann so ein Hundehaufen ganz schön teuer werden. Bis zu 10.000 Euro Bußgeld kostet so eine stinkende Hinterlassenschaft, wenn die die Ordnungspolizei den Hundehalter erwischt“, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung.
„Für was zahle ich denn Hundesteuer?“, fragt Hundebesitzer Bell. Das Argument kennt auch die Stadt Oberursel: „Die Hundesteuer ist kein Freibrief, sondern eine Populationssteuer. Durch diese soll die Anzahl der Hunde begrenzt werden“, heißt es. Sie gebe keinem Hundehalter das Recht Äcker, Felder oder Parks als Hundetoilette zu missbrauchen.
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