Die Bilder sind noch nicht vergessen. Als mehrere hundert Demonstranten am 31. März durch die Frankfurter Innenstadt zogen, kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Die Polizei wird mit Pflastersteinen und Feuerwerkskörpern angegriffen – ein Beamter muss auf die Intensivstation. „Von mehreren Autonomen wurde er heimtückisch und brutal angegriffen. Noch am Boden liegend haben die Chaoten ihn zusammengetreten und mit einer Chemikalie ins Gesicht gesprüht“, heißt es in einer Mitteilung des Landesvorstands der Polizei-Gewerkschaft.
Die Polizisten fühlen sich von der Justiz im Stich gelassen, fordern höhere Strafen. „Ein Verfahren kann aber erst eingeleitet werden, wenn ein angegriffener Kollege Anzeige erstattet“, sagt Schmitt. Doch das macht kaum jemand, weil die Täter meist mit erhobenem Haupt die Gerichtssäle verlassen. Die Strafen seien zu gering. Meist werde der Angriff von der Justiz gegen einen Polizisten sogar zur Lapalie heruntergeredet. Frust pur für unsere Schutzmänner.


© nhHeini Schmitt

















