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011.09.09|News&WeltFotostrecke empfehlen

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Die Bilder des brennenden World Trade Center in New York am 11. September 2001 haben sich in unser Gedächtnis eingebrannt. Ein Schlüsselbild unserer Zeit, das auch in der Ausstellung „Bilder im Kopf. Ikonen der Zeitgeschichte“ im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen ist. © dpa

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Die Welt stand nach den dramatischen Live-

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Dieser Krieg dauert seit acht Jahren an. (Foto: Bundeswehrsoldaten in Afghanistan). Der Hass der Islamisten auf die westliche Welt lodert so stark wie eh und jeh. Ein Rücklblick auf die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September. © dpa

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11. September 2001, USA: Ein strahlender Spätsommer-

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Die „Twin Towers“ gehen in Flammen auf. Menschen auf der Flucht vor dem Feuer springen panisch aus den Fenstern in den Tod. Später stürzen die Zwillingstürme ein. © dpa

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Ein drittes gekapertes Flugzeug, von den Entführeren ebenfalls als „fliegende Bombe“ eingesetzt, rammt das Pentagon, das US-

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Eine vierte Maschine stürzt auf einer Wiese in Shanksville (US-

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Möglicherweise wollten die Entführer das Flugzeug ins Weiße Haus lenken, das nicht weit vom Pentagon (Bild) in Washington entfernt liegt. Doch das Ziel des in Pennsylvania abgestürzten Flugzeugs ist bis heute unbekannt. © dpa

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3000 Menschen sterben am 11. September 2001 bei den Anschlägen von New York und Washington. © dpa
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Verantwortlich für die Anschläge: Islamistische Terroristen aus dem Umfeld von Osama bin Ladens Gruppe „Al Qaida“ (deutsch: Die Basis). Eine Kriegserklärung der Fanatiker an die freie Welt. © dpa
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Einen Monat später folgte der US-
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11. April 2002, Tunesien: Auf der Ferieninsel Djerba verübt das Al-
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Kurz nachdem die Touristen die Synagoge (Bild) betreten, rast ein Lastwagen, beladen mit fünf Tausend Litern Flüssiggas, durch die Mauern und entfacht ein Feuerinferno. © dpa
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22 Urlauber kommen bei der Explosion in Djerba ums Leben, darunter 14 Deutsche. © dpa
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Bei dem Anschlag sprengt sich auch der Al Kaida-
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12. Oktober 2002, Indonesien: Am Samstagabend um 23:05 Uhr Ortszeit explodiert in Paddy's Bar auf der Ferieninsel Bali eine Bombe (Bild). Ein Selbstmordattentäter hatte sie in seinem Rucksack versteckt. © dpa
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Die Verletzten fliehen aus dem Lokal auf die Straße - in eine tödliche Falle. Vor dem Sari Club explodiert eine fast eine Tonne schwere in einem weißen Mitsubishi Van versteckte Autobombe. Die Terroristen ließen sie per Fernzünder detonieren. © dpa
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202 Menschen sterben bei den Explosionen, in der Mehrzahl Besucher der beiden Bars. Mehrere hundert Menschen erleiden Verbrennungen und andere Verletzungen. © dpa
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Zu dem Anschlag bekennt sich die islamistische Gruppe Jemaah Islamiyah - die Organisation pflegt enge Verbindungen zum Terrornetzwerk der Al Qaida. © dpa
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23. Oktober 2002, Russland: Während einer Abendveranstaltung im Moskauer Dubrowka Theater stürmen knapp 50 islamistische Terroristen, sowohl Männer als auch Frauen, das Gebäude. © dpa
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Die Terroristen bringen 850 Menschen in ihre Gewalt und verlangten den Rückzug der russischen Truppen aus Tschetschenien. Ein tagelanger Nervenkrieg begann. © dpa
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Drahtzieher des Überfalls ist der tschetschenische Rebellenführer Schamil Bassajew. Er wagt den Machtkampf mit der russischen Regierung. © dpa
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Doch Verhandlungen mit den Terroristen kommen für Russlands Präsidenten Wladimir Putin nicht in Frage. Er lässt Spezialeinheiten vor dem Theater aufmarschieren © dpa
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Dutzende Rettungswagen fahren vor das Theater. Hunderte bewaffnete Männer positieren sich rings um das Gebäude. Die Weltöffentlichkeit rechnet mit einem blutigen Ende des Geiseldramas. © dpa
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Das Foto zeigt Movsar Barayev (rechts), den Anführer der Gruppe. Er wiederholt die Forderung nach dem russischen Abzug aus Tschetschenien am 25. Oktober gegenüber dem russischen Fernsehen. © dpa
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Wenige Stunden später pumpen Spezialeinheiten eine unbekannte Chemikalie in das Ventilationssystem des Theaters. Minuten später stürmen sie das Gebäude. Die betäubten Terroristen werden an Ort und Stelle durch Kopfschüsse getötet. © dpa
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Bei der Befreiungsaktion sterben mindestens 129 Geiseln. Die meisten von ihnen werden durch das eingeleitete Gas vergiftet. Über 700 Menschen werden lebend aus dem Theater gerettet. (Bild) © dpa
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Die russische Regierung rechtfertigt ihr Vorgehen: Immerhin hatten die Terroristen überall im Theater Sprengsätze deponiert (Foto). Hätten die Geiselnehmer diese gezündet, so argumentiert die Regierung, dann wären noch mehr Menschen gestorben. © dpa
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Präsident Wladimir Putin bittet die Angehörigen der getöteten Geiseln um Vergebung und bittet sie um Verständnis für sein Handeln. © dpa
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12. Mai 2003, Saudi Arabien: Eine Serie von Bombenanschlägen auf Wohnanlagen für westliche Ausländer erschüttert die saudi-
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An mindestens drei Stellen zünden die Terroristen Autobomben. © dpa
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Die Sprengkraft der Bomben ist gewaltig: 35 Menschen sterben, 200 werden verletzt. © dpa
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Der Anschlag erfolgt wenige Wochen nach dem Einmarsch der USA in den Irak - offenbar eine „Vergeltungsmaßnahme“ der Islamisten. © dpa
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Die Attentäter von Riad werden mit dem Terrornetzwerk Al Qaida in Verbindung gebracht. © dpa
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16. Mai 2003, Marokko: In Casablanca, der größten Stadt des Landes, zünden islamistische Terroristen an fünf verschiedenen Orten Sprengstoffgürtel an ihren Körpern. © dpa
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Ziele der Anschläge: Das spanische Kulturhaus "Casa de Espana", das belgische Konsulat (Foto), das Hotel Farah in der Altstadt, sowie ein jüdischer Friedhof und ein Gemeindezentrum marokkanischer Juden. © dpa
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Über 40 Menschen sterben, mehr als 100 werden verletzt. Die Bombenanschläge werden der Gruppierung „Salafiya Jihadia“ zugerechnet. © dpa
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19. August 2003, Irak: Selbstmordanschlag auf die Zentrale der Vereinten Nationen in Bagdad: Vor dem Gebäude detoniert eine Lkw-
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Das UN-
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Unter den Opfern: Der UN-
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15. November 2003, Türkei: Zeitgleich zünden Terroristen zwei Autobomben vor der Bet Israel Synagoge und der Neve Shalom Synagoge (Bild) in Istanbul. © dpa
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Am jüdischen Feiertag Schabbat waren die Synagogen mit Gläubigen gefüllt. © dpa
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Bei dem Doppelanschlag werden 24 Menschen getötet: Betende Juden, aber mehrheitlich Moslems, die in nahegelegenen Moscheen als Sicherheitsleute oder in umliegenden Geschäften arbeiteten. Über 300 Menschen werden verletzt. © dpa
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Die Terrorserie in der türkischen Hauptstadt setzt sich wenige Tage später fort: Am 20. November 2003, um 11 Uhr Ortszeit, rast ein Kleinlaster in das britische Konsulat (Foto) und explodiert in einem gewaltigen feuerball. © dpa
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Unter den Todesopfern: der britische Generalkonsul Roger Short. © dpa
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Zeitgleich detoniert eine Autobombe vor der Zentrale der britischen HSBC-
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Bei den zweiten Doppelanschlägen kommen 27 Menschen ums Leben. Später bekannte sich eine der Al Qaida zugehörige Gruppe namens „Brigaden des Märtyrers Abu Hafs el Masri“ zu allen vier Anschlägen. © dpa
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11. März 2004, Spanien: Der Terrorismus erreicht Europa. Am Morgen, gegen 7.40 Uhr, explodieren in Madrid zehn Bomben in insgesamt vier Vorortzügen. © dpa
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Die Züge waren voll mit Pendlern auf dem Weg ins Stadtzentrum. © dpa
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Bei den Anschlägen sterben 191 Menschen. 2051 Menschen werden verletzt, 82 von ihnen schwer. © dpa
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Die Anschläge versetzen das Land in einen kollektiven Schockzustand. Die Welt trauert mit Spanien. © dpa
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Die Attentate ereignen sich wenige Tage vor den Parlamentswahlen. In Verdacht gerät zunächst die baskische Terrororganisation ETA. Doch die Separatisten dementieren jegliche Beteiligung an den Anschlägen. © dpa
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Nur wenige Stunden nach den Anschlägen tauchen allerdings Hinweise auf, dass die Täter dem Terrornetzwerk Al Qaida angehörten. Dennoch hält die Regierung unter Noch-
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Die konservative Regierung will aufgrund ihrer Beteiligung am unpopulären Irak-
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Den Anschlägen folgt das politische Erdbeben: Der in den Umfragen lange abgeschlagene Sozialist Jose Luis Zapatero gewinnt die Wahl. Seine Regierung beugt sich den Forderungen der Terroristen und zieht die spanischen Truppen aus dem Irak ab. © dpa
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1. September 2004, Russland: Mehr als 30 tschetschenische Terroristen überfallen eine Schule in Beslan, einer Kleinstadt in Nordossetien. © dpa
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Sie nehmen 1128 Menschen als Geiseln, darunter Schulanfänger, Lehrer und Eltern. © dpa
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Die Terroristen - Männer und Frauen - sind schwer bewaffnet, einige sind mit Sprengstoffgürteln für Selbstmordattentate ausgerüstet. Sie zwingen die Geiseln im eigenen Kot und Urin zu kauern, sie verweigern ihnen Nahrung und Wasser. © dpa
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Abermals steckt der tschetschenische Warlord Schamil Bassajew hinter der Aktion. Der meistgesuchte Mann Russlands will Präsident Wladimir Putin abermals zum Abzug aus Tschetschenien zwingen. © dpa
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Doch Putin schließt - wie schon bei der Geiselnahme in Moskau - Zugeständnisse an die Terroristen kategorisch aus. Er schickt Spezialeinheiten der Polizei und der Armee nach Beslan. Tagelang laufen Verhandlungen zwischen Regierung und Geiselnehmern. © dpa
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Am Mittag des 3. September ereignet sich in der Turnhalle der Schule plötzlich eine Explosion. Wie es dazu kam ist bis heute unklar. © dpa
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Die Lage eskaliert: Geiseln rennen panisch aus der Schule, die Terroristen eröffnen das Feuer auf die Fliehenden. © dpa
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Die russischen Spezialeinheiten schießen zurück. © dpa
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Dann stürmen die Einsatzkräfte das Schulgebäude. © dpa
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Inmitten der Feuergefechte bringen Soldaten die fliehenden Geiseln in Sicherheit. © dpa
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Das Geiseldrama endet in einem Blutbad. 704 Menschen werden verletzt, in einem Leichenschauhaus werden später 394 Tote gezählt. 27 Geiselnehmer (darunter zwei Frauen), sterben im Feuergefecht. Zwei weitere werden von Militärs bei der Festnahme getötet. Ein Geiselnehmer wird lebend festgenommen. © dpa
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Zwei Jahre später folgt Putins Rache am Terrorfürsten Bassajew: Der Drahzieher der Geiseldramen von Moskau und Beslan wirde von einer Spezialeinheit der russischen Armee getötet. © dpa
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7. Juli 2005, Großbritannien: Im Laufe des Morgens explodieren im Londoner Nahverkehr nacheinander vier Bomben. © dpa
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Drei Sprengsätze explodieren gegen 8.50 Uhr in U-
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In der Stadt bricht Panik aus. Verletzte Menschen rennen aus U-
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Eine vierte Explosion zerreißt um 9.47 Uhr einen Doppeldeckerbus am Tavistock Square und tötet 13 Menschen. Insgesamt sterben bei den koordinierten Anschlägen 55 Menschen. © dpa
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Die vier Terroristen sprengen sich bei den Anschlägen selbst in die Luft. Ihtre Identität wird später über Videoaufnahmen geklärt. Drei der vier Täter waren Briten pakistanischen Ursprungs, die aus dem Raum Leeds stammten. © dpa
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27. Dezember 2007, Pakistan: Benazir Bhutto, Pakistans frühere Premierministerin, kehrt im Oktober 2007 aus dem politischen Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Land zurück. Bald etabliert sie sich als Oppositionsführerin. © dpa
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Bhutto und Pakistans Machthaber Pervez Musharraf (Foto) verhandeln einen Kompromiss, wonach Bhutto wieder Premierministerin werden soll und Musharraf Präsident bleiben kann. © dpa
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Doch zwei Wochen vor dem geplanten Termin für die Parlamentswahl wird Bhutto am 27. Dezember 2007 nach einer Wahlkampfveranstaltung in Rawalpindi bei einem Attentat ermordet. © dpa
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Dem pakistanischen Innenministerium zufolge schoss ein Attentäter am Ende der Wahlkampfveranstaltung zunächst dreimal in die Menge, bevor er sich selbst in die Luft sprengte. Durch die Druckwelle sei Bhutto mit dem Kopf gegen einen Hebel des Verdecks geschleudert worden. Dabei habe sie sich einen tödlichen Schädelbruch zugezogen. © dpa
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Doch Bhuttos Anhänger behaupten, sie sei durch einen Schuss in den Kopf getötet worden. Ein Sprecher von Bhuttos Pakistanischer Volkspartei spricht gar von einem „gezielten Mord durch einen Scharfschützen“. © dpa
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Brachten die pakistanische Regierung und Musharraf im Besonderen ihre unbequeme Gegnerin um? Nach Bhuttos Ermordung wird ihr Tod weltweit als Verlust für die Demokratie in Pakistan beklagt. Das Bild zeigt die Schlagzeilen indischer Zeitungen. © dpa
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26. November 2008, Indien: In der Finanzmetropole Mumbai (Bombay) beginnt eine tagelange Terrorserie, in deren Verlauf mindestens 195 Menschen getötet werden - darunter ein Deutscher. © dpa
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Am 26. November, einem Mittwoch, verüben islamistische Terroristen, die sich „Deccan Mujahideen“ nennen, eine Reihe von Anschlägen. Mit Schnellfeuergewehren, Handgranaten und Sprengstoff greifen sie Touristen im südlichen Teil Mumbais an. © dpa
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Unter anderem eröffnen sie wahllos das Feuer auf Gäste des beliebten Café Leopold. © AP
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Später greifen sie Menschen in einer jüdischen Einrichtung im „Nariman House“ an. © dpa
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Auch das Taj Mahal Palace Hotel wird ein Ziel der Terroristen. Durch ein von ihnen gelegtes Feuer wird das Hotel schwer beschädigt. © dpa
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Im Hotel halten die Angreifer dutzende Geiseln fest. Die Terroristen liefern sich Feuergefechte mit indischen Spezialeinheiten. © dpa
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Erst in den frühen Morgenstunden des 29. November sind die Angreifer ausgeschaltet. Nach tagelangen Gefechten sind alle Terroristen erschossen - bis auf einen. © dpa
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Bei den dreitägigen Terrorangriffen von Mumbai kommen 195 Menschen ums Leben, mindestens 295 Menschen werden verletzt. © dpa
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Wie gefährlich sind Bin Laden und die Al Qaida acht Jahre nach dem 11. September 2001? Bin Laden, Drahtzieher der Anschläger von New York und Washington, ist zwar immer noch in Freiheit. Doch dass er ein zweites 9/11 in Auftrag geben kann halten Terrorismus-
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Rohan Gunaratna, renommierter Al-
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Heute wolle die Al Qaida Muslime auf der ganzen Welt radikalisieren. Deren Gedankengut hat sich wie ein Virus auf der gesamten Welt verbreitet. Gunaratna schreibt: „Lokale Einheiten, die den Namen Al Qaida übernehmen, werden 2009 zu einem Trend.“ © dpa/Intelcenter
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Heißt konkret: Eine hochorganisierte Al Qaida, bei der Bin Laden aus einer Höhle heraus Anschläge auf der ganzen Welt koordiniert, gibt es nicht. Doch islamistische Gruppen auf der ganzen Welt übernehmen die fanatische Ideologie der Gruppe. Sie können auf eigene Faust Terroranschläge planen und ausführen. © dpa
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Unter dem Al-
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Der Experte meint: „Terrorismus stellt auch 2009 für die meisten Länder die größte Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit dar. [...] Die wichtigste Aufgabe für die nationale Sicheheit ist es im Jahr 2009, dem politischen und religiösen Extremismus entgegenzutreten - dem Vorläufer des Terrorismus.“ © dpa
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Acht Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ist der Krieg gegen den Terrorismus nicht gewonnen. Der Extremismus als bleibt eine Herausforderung für die freie Welt. © dpa