Los Angeles/New York - Der 24-jährige Deutsche, der am Neujahrswochenende mehr als 50 Feuer in Los Angeles gelegt haben soll, ist von der Staatsanwaltschaft in 37 Fällen angeklagt worden.

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Die Anklage sagte der “Los Angeles Times“ am Mittwoch (Ortszeit), dass noch mehr auf den jungen Mann zukommen könnten. Die Höhe eines möglichen Strafmaßes sei noch nicht absehbar.
Sollte sich die Behauptung der Anklage bestätigen, dass die Brände mit Hilfe von feuerbeschleunigenden Mitteln gelegt wurden, “könnte das zusätzliche Haft bedeuten“, erklärte Staatsanwalt Steve Cooley in einer Mitteilung. Mit seiner Zündelei soll der Angeklagte einen Schaden von mindestens drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro) angerichtet haben. Es wird vermutet, dass er seiner Wut über die amerikanische Einwanderungsbehörde Luft gemacht hatte.
Der junge Mann, der eigenen Aussagen nach aus Frankfurt stammt, war am frühen Montag in Hollywood festgenommen worden. Er sitzt seitdem in Los Angeles in Untersuchungshaft. Nach seiner Festnahme wurde dort nicht ein einziger weiterer Fall von Brandstiftung bekannt. Seine Mutter sagte am Dienstagabend vor Gericht, ihr Sohn sei geistig verwirrt.
Nach US-Medienberichten, wird auch die Mutter von der deutschen Justiz wegen eines kriminellen Vergehens gesucht. Nach Angaben des Amtsgerichts in Frankfurt liegt ein internationaler Haftbefehl gegen sie vor.
Die Mutter und ihr Sohn lebten zuletzt zur Miete an Hollywoods Sunset Strip. Die Frau war laut CNN am 28. Dezember festgenommen worden. Am Tag darauf begann die Serie von Brandstiftungen, die Los Angeles vier Tage lang in Atem hielt.
dpa
Rubriklistenbild: © AP


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