Frankfurt – Ein Rentierfötus, der noch halb in der Gebärmutter steckt, ist ab sofort im Frankfurter Senckenbergmuseum zu sehen. Die Ausstellung „Körperwelten der Tiere“ lässt Besucher unter die Haut der Tiere blicken. Möglich gemacht hat dies Plastinator Gunther von Hagens. Von Angelika Pöppel

© pöp
Das gewaltigste Tier, das jemals präpariert wurde: Der Elefant im Senckenbergmuseum.
351 Knochen, ein Rüssel aus 40.000 Muskeln zu einem Bündel verflochten und ein fünf Kilogramm schweres Gehirn – das ist zu sehen, wenn einem Elefanten die Haut abgezogen wird. Und so steht er seit Samstag im Senckenbergmuseum, Senckenberganlage 25. Gunther von Hagens hat über zwei Jahre an dem Elefanten Samba, der an Herzversagen starb, gearbeitet. Jetzt stecken in ihm rund vier Tonnen Silikon.
„Körperwelten der Tiere“ soll Kindern und Erwachsenen zeigen, wie das Verdauungs- und Nervensystem von Säugetieren funktioniert, so Sencken-berg-Museumsleiter Bernd Herkner.
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