201.11.09|TiereFacebook
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Region Rheinmain – Sonnenstrahlen brechen durch das herbstlich gefärbte Laubdach, als Senta zu Grabe getragen wird. Der Border Collie aus Neu-

© nkö
Tierfriedhof in Rodenbach: Der Lieblingsball von Fanny liegt auf dem Grab.
Sentas Frauchen wollte an der Beerdigung nicht teilnehmen. Zu groß ist der Schmerz über den Verlust des geliebten Haustieres. Aber sie wollte ihn an einen schönen Ort begraben wissen. Julius Spiegel von der Dietzenbacher Firma HPS hat diesen Wunsch am Mittwochmorgen erfüllt.
Horst Pueschel, der Chef von Julius Spiegel, kann den Schmerz von Sentas Besitzerin gut nachvollziehen. Purzel, sein erster eigener Hund, wurde von einem Auto überfahren. Er stand schon vor dem Tor der Tierkörperbeseitigungsanlage, aber er konnte dort seinen geliebten Hund nicht abgeben im Wissen, dass Purzel dort zu Ölen und Fetten verarbeitet wird. Schließlich fand er einen Platz, wo er seinen Hund vergraben konnte.
Denn der Dietzenbacher steht mit seiner Gefühlswelt nicht alleine da. Die Nachfrage nach Tierbestattungen hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Zum einen würden viele Menschen vereinsamen und hätten nur noch ein inniges Verhältnis zu ihrem Haustier. Zum anderen steigern die Tiere auch die Lebensqualität, sind vollständig ins Familienleben integriert. Da ist der Tod des Tieres ein einschneidendes Erlebnis.
Jahrelang verwies er für Beerdigungen auf den Tierfriedhof in Frankfurt-
So wie der Pudel Chippie von Malgorzata Lewinska aus Langen. „Chippie war ein echter Familienhund“, erzählt sie. Vor einem Jahr musste er wegen eines Tumors eingeschläfert werden. Regelmäßig schaut sie immer noch nach dem Grab und pflegt es.

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