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Artikel: 1030 tote Kaninchen in Frankfurt: Warum die Stadt auf mehr hofft
Frankfurt – Große runde Kulleraugen, weiches Fell, zwei lange Ohren: Was niedlich aussieht, ist für die Stadt zur Plage geworden. Durch die milden Winter in der Vergangenheit gibt es derzeit mehr als hunderttausend Kaninchen in Frankfurt. Und es werden immer mehr. Der Kampf ums Futter ist zum Kampf ums Überleben geworden. Dabei richten die Nager erhebliche Schäden an den Bäumen der Stadt an. Die lässt sie nun erneut jagen. Von Jennifer Dreher

© nh
1030 tote Kaninchen in Frankfurt: Warum die Stadt auf mehr hofft
Manche Tiere seien schon so abgemagert, dass sie für den Kochtopf nicht mehr genügend Fleisch bieten. Die dienen nur noch als Frettchen-Futter. Für seine Lieblinge ist die Jagd teilweise sehr gefährlich. „Die Kaninchen sind schlauer als man denkt. Sie haben sich an die Stadt mit all ihren Tücken wie Baustellen und Leitungen gewöhnt. Für die Frettchen kann das zur Gefahr werden. Manche kommen nie zurück“, berichtet der Frankfurter. Ihm sei das noch nicht passiert.
Seine drei Frettchen dürfen noch bis Ende März durch die unterirdischen Bauten jagen. Die Stadt wird sich über jedes bis dahin erlegte Kaninchen freuen.

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