Frankfurt – Als jüngste Drag Queen Frankfurts wird Law-Ra Vicious für Partys gebucht, moderiert Veranstaltungen und tanzt auf ihrer eigenen Partyreihe. Mit ihrem schnellen Erfolg in der „Drag-Hauptstadt“ Frankfurt lässt sie die Konkurrenz alt aussehen. Von Angelika Pöppel

© nh
Drag Queen Law-Ra Vicious aus Frankfurt liebt den großen Auftritt.
Mit dem Leben des 23-jährigen Studenten, der sich hinter Law-Ra verbirgt, hat die freche Drag Queen nichts zu tun: „Das sind zwei unterschiedliche Menschen.“ Mit viel Lidschatten, Lipgloss und Rouge dauert die Verwandlung in Law-Ra zwei Stunden. Sie mag es bunt, auch beim Make-up. Wenn sie aber mit schwarz-geschminkten Augen auf einer Party auftaucht, dann hatte sie es eilig. Ihr persönlicher Geheimtipp: „Schatten zaubern optisch da etwas hin, wo nichts ist oder verstecken markante Stellen“, verrät sie.
Law-Ra ist anders. Und das scheint ihr Erfolgsgeheimnis zu sein. „Andere Drags brauchen zehn Jahre um bekannt zu werden“, sagt sie. Sie kann schon heute von ihren Auftritten leben. Für 2012 ist die nächste Partyreihe im Pulse geplant. Und sie träumt von einem eigenen Blog im Internet. Comedy möchte sie nicht machen, vielmehr liegt ihr die Musik. Deshalb bastelt Law-Ra bereits mit einem Produzenten an ihrer Musikkarriere: „Jessica Walker ist mir leider zuvor gekommen, doch das geht noch besser.“
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