Frankfurter Jung-Regisseur dreht Hollywood-Film

Es geht um Sex, Rache und jede Menge Blut

1504.10.09|Stars&SternchenFacebook
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Offenbach/Frankfurt – Hollywoodkino im Frankfurter Rotlichtviertel: Der Offenbacher Marc Vorlander hat zwei Hollywood-Produzenten von seinem Drehbuch „Showgirls – The Story of Hope“ überzeugt. Jetzt dreht der 36-Jährige in der Frankfurter City die Fortsetzung des Kultstreifens „Showgirls“ mit hochkarätiger Besetzung und 25 Millionen Euro Budget. Der Film wird weltweit zu sehen sein. Es geht um Sex, Rache und Blut.

Dreht die 25 Millionen Euro teure Fortsetzung von „Showgirls“: Marc Vorlander. Auch Tänzerin Alessia und Dogge Sheela spielen in dem Streifen mit.

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Dreht die 25 Millionen Euro teure Fortsetzung von „Showgirls“: Marc Vorlander. Auch Tänzerin Alessia und Dogge Sheela spielen in dem Streifen mit.

Das ist wie ein Sechser im Lotto“, sagt Marc Vorlander. Er sitzt an der schwarzen Bar des Design-Hotel Roomers, einem der wichtigsten Drehorte des Films, und kann sein Glück noch nicht ganz fassen: „Ich habe davon geträumt, es aber nie für möglich gehalten.

Bis eine Mail von US-Schauspielerin und Showgirls-Star Rena Riffle in seinem Postfach lag. Die war im Internet auf Vorlander aufmerksam geworden. Auch Kamermann-Legende Geoff Schaaf hatte mittlerweile ein Auge auf den deutschen Jungfilmer geworfen. Er fand den Stoff des 300-Seiten Drehbuchs von Vorlander so genial, dass er selbst die Kameraführung übernehmen wollte. „Ich will das aber lieber selbst machen, denn ich habe meinen eigenen Stil“, sagt Vorlander: „Schaaf hat das verstanden und ist jetzt der Presenter.

Die Crew des Films: Co-Produzent Zoran Basic, Rapper Jeyz, Marc Vorlander und Co-Produzent Tom Rumpf.© ListeDie Crew des Films: Co-Produzent Zoran Basic, Rapper Jeyz, Marc Vorlander und Co-Produzent Tom Rumpf.Dass der Film in Frankfurt spielen soll, stand für Vorlander von Anfang an fest: „Ich liebe diese Stadt.“ Das hat die Hollywood-Produzenten überzeugt, ebenso wie die Auswahl der Schauspieler. Bei denen setzt der Regisseur auf unbekannte Gesichter – bis auf Rocksänger Kevin Russell, und den Frankfurter Rapper Jeyz. Welche Rollen beide spielen werden, ist noch geheim. Nur so viel: Es geht um eine US-Stripperin, die an einer Dosis verunreinigtem Kokain stirbt. Ihr Bruder kommt nach Frankfurt, um die Schuldigen zu suchen und zu richten.

Kein Stoff für einen kuscheligen Kinoabend. „Es wird viel Blut fließen“, kündigt Vorlander an. Er will keine Kompromisse machen, sieht das Projekt als Kunstfilm, in dem Messerkämpfe und Schießereien eine große Rolle spielen.

Als Darsteller hat Vorlander deswegen den Frankfurter Stuntman Tom Rumpf dazu geholt. Der soll sich nicht nur selbst prügeln, sondern auch die Schauspieler in Falltechniken unterweisen. Vorlanders kanarische Dogge Sheela wird ebenfalls im Film mitspielen.

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