Frankfurt/Dieburg – Die charakteristische Langhaarfrisur macht ihn optisch unverwechselbar: Yannick Stark, Sechser von Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt, hat sich aber nicht nur wegen seiner Mähne in die Herzen der Fans gespielt.

© jd
Yannick Stark, einst SC Hassia Dieburg und SV Darmstadt 98, heute FSV Frankfurt.
Es dürfte in der Geschichte des Dieburger Vereins, der nächstes Jahr 100 wird, noch keinen Spieler gegeben haben, der mit dem Fußball so viel Geld verdiente wie heute Yannick Stark. Zwei Jahre lang war der junge Mann aus Darmstadt-Kranichstein in der Jugend für den SC Hassia am Ball, als deren C-Junioren bis in die Oberliga marschierten.
Der 21-Jährige war in der Hinrunde notenbester Feldspieler, legt man den Durchschnittswert aller Urteile des Fachmagazins „kicker“ zugrunde.
Stark hat den Sprung ins Profigeschäft gepackt. Unter anderem mit saftigen Punktprämien lockte ihn der FSV Frankfurt an den Bornheimer Hang. Im Männerfußball schnupperte Stark zunächst allerdings bei Eintracht Frankfurt II rein, wechselte dann zum SV Darmstadt 98 und packte mit den Lilien im Sommer 2011 den Aufstieg in Liga drei. Stark übersprang diese Klasse durch den Wechsel zum FSV, wo er in der Hinrunde 18 Partien bestritt.
Ob Boysen oder Möhlmann mache für ihn dabei weniger einen Unterschied - im Kampf gegen den Abstieg gelte es vor allem, „nach vorne effizienter“ zu werden. „Leider hatten wir in der Hinrunde Verletzungspech und viele Spiele wurden durch Kleinigkeiten entschieden“, fügt Stark hinzu. Gleich im ersten Spiel versemmelten die Bornheimer gegen Union Berlin einen Strafstoß in der Schlussminute.
Solche Patzer gilt es in den restlichen Partien zu vermeiden. Sonst gibt es für Yannick Stark bald ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Darmstadt – in Liga drei.
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