014.02.10|Sport|Sport|
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Frankfurt – Ganz Frankfurt wartet auf das erste Tor von Halil Altintop. In seinen ersten beiden Spielen hat der Winter-Neuzugang der Eintracht zwar noch keinen Treffer erzielt, aber er hat dennoch überzeugt. Beim Auswärtssieg in Dortmund mehr als bei der Heimniederlage gegen Köln. Von Peppi Schmitt

© AP
Neuzugang Halil Altintop im vergangenen Heimspiel gegen Köln.
Chancen für seinen ersten Treffer hatte der Neue schon genug, gegen Köln eine, in Dortmund gleich drei. Gescheitert ist er jeweils nur ganz knapp. Böse war ihm deshalb niemand. „Weil er zeigt, dass er der Mannschaft weiterhilft“, sagt Trainer Michael Skibbe. „Weil er in unsere Mannschaft passt“, sagt Mitspieler Patrick Ochs. Die spielerische Integration ist so schnell geglückt, wie es der Trainer erwartet hatte. „Altintop ist topfit aus Schalke gekommen und er verfügt über viele fußballerische Qualitäten“, sagt Skibbe, „es war klar, dass er nicht sehr lange braucht, um in Frankfurt anzukommen.“
Nach dem Sieg in Dortmund, für einen ehemaligen Schalker „was ganz Besonderes“, war sich auch Halil Altintop sicher. „Jetzt bin ich Frankfurter“, hat er gesagt. Bei all diesen Voraussetzungen scheint das erste Tor nicht mehr so weit. „Es ist nicht so wichtig, wann ich treffe“, sagt er selbst bescheiden, „wichtig ist alleine, dass die Mannschaft gewinnt.“ Und doch will ein Stürmer natürlich Tore schießen, nach einem Vereinswechsel ganz besonders. Der Trainer will seinen Angreifer nicht unter Druck setzen. Michael Skibbe erwartet sogar, „dass Halil eher auswärts trifft als zuhause.“ Denn auf fremden Plätzen habe Halil Altintop etwas mehr Platz, seine Qualitäten auszuspielen.
Wer Halil Altintop in diesen Tagen beim Training genau beobachtet, sieht einen zufriedenen Fußballprofi. Die Spiel-Philosophie bei der Eintracht komme seiner Spielweise entgegen. „Der Trainer will, dass wir die Dinge fußballerisch lösen“, sagt Halil Altintop, „das ist der Fußball, den ich liebe.“
Doch Halil Altintop fühlt sich nicht nur auf dem Rasen wohl. Die Stadt Frankfurt habe es ihm und seiner Freundin angetan, sagt er, „der Blick aus unserem Hotelzimmer auf die Skyline ist einfach traumhaft.“ Ganz besonders beeindruckt hat ihn die Aufnahme bei der Eintracht. „Ich habe das Gefühl, dass sich die Leute freuen, dass ich hier bin“, hat er in einem Interview gesagt. Im Gegenzug empfinde auch er eine große Freude, „hier zu spielen“.
Fehlt nur noch sein erstes Tor für die Eintracht.

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