505.09.10|Sport|Sport|
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Frankfurt – Am nächsten Samstag, 11. September, erlebt Frankfurt einen der größten Boxkämpfe der Sportgeschichte. Denn beim Kampf zwischen Wladimir Klitschko und Samuel Peter treffen nicht nur der amtierende dreifach-Weltmeister aus der Ukraine und der „Albtraum aus Nigeria“ aufeinander. Es wird auch das Duell der Knock-Out-Experten. Von Andreas Einbock

© Roskaritz
Samuel Peter (links) legt vor und Wladimir Klitschko verwandelt. So leicht wird es der Nigerianer dem Weltmeister beim WM-Kampf am nächsten Samstag nicht machen.
Beide Schwergewichtler haben eine beeindruckende Kampfstatistik. Während Klitschko 48 seiner 54 Siege vorzeitig erkämpfte, gelang seinem Herausforderer Peter mit 27 Knock-Outs bei 31 Siegen eine ähnlich gute Quote. Bei der Anzahl der Niederlagen liegen beide mit drei sogar gleich.
Unterdessen spuckt der im amerikanischen Las Vegas lebende Peter große Töne. „Ich werde Klitschko wieder zu Boden schicken, doch diesmal steht er nicht mehr auf“, sagt der 29-Jährige. Schon vor fünf Jahren hatte die Nummer zwei der IBF-Weltrangliste den jüngeren der beiden Klitschko-Brüder in einem WM-Ausscheidungskampf in Atlantic City dreimal am Boden, doch am Ende siegte der Ukrainer nach Punkten. Dieses Mal habe er auch nicht nur einen Plan.
„Der erste Kampf gegen Samuel Peter war einer der härtesten meiner Karriere. Peter ist ein extrem harter Puncher und hat sich in den letzten Kämpfen deutlich weiterentwickelt“, sagt Klitschko und ergänzt: „Aber ich weiß, was mich am 11. September erwartet und werde vorbereitet sein.“
Dabei ist Peter nur die zweite Wahl. Ursprünglich sollte Alexander Powetkin zur Pflichtververteidigung antreten. Doch der Russe wollte den Kampfvertrag nicht unterschreiben, weshalb ihm vom Verband IBF der Status der Nummer eins aberkannt worden war.

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