Frankfurt – Das Sportklettern boomt. Um den Trend zu bedienen und den eigenen Nachwuchs besser zu fördern, investiert die Frankfurter Sektion des Alpenvereins 2,5 Millionen Euro in ein eigenes Kletterzentrum. Von Norman Körtge

© nkö
Daniel Sterner ist der Vorsitzende der Frankfurter Sektion des Alpenvereins.
Es sei die Vielseitigkeit, die Luise Raab von Anfang an an der Sportart gereizt hätte. Seit zehn Jahren klettert sie schon und zählt die drei Disziplinen auf: Beim so genannten Bouldern wird nur in Absprunghöhe geklettert, beim Lead-Klettern benötige man Ausdauer und beim Speed-Klettern gehe es eben um die Geschwindigkeit.
Zwar gibt es mit der T-Hall in Fechenheim bereits eine große Kletterhalle in Frankfurt, doch diese würde nicht die Anforderungen moderner Sportkletterer erfüllen. Früher habe man die Kletterwände wie Felsen aussehen lassen. Heute sind es ganz normale Wände, die mit ihren Bohrungen für die Griffe eine größere Flexibilität bei der Routenlegung zulassen, so Sterner.
Bei der Planung der rund 500 Quadratmeter großen Kletterhalle mit großzügigem Boulderbereich – die direkt neben der jetzigen Geschäftsstelle entsteht – habe die Sektion viele Erfahrungen aus anderen Hallen einfließen lassen. So wird es eine speziell abgestimmte Beleuchtung geben, die nicht blendet, sowie eine leistungsstarke Belüftungsanlage, die den Staub des Talkumpulvers auffangen soll. Zudem sei ausreichend Platz für neue Umkleiden und Lagermöglichkeiten eingeplant worden. Sterner rechnet damit, dass schon Mitte oder Ende Februar mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
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