Frankfurt – Mit dem fünften Platz nach der Vorrunde der Oberliga-West haben die Löwen Frankfurt ihre selbst gesteckten Ziele erreicht. Ein mehr als erfolgreiches Jahr mit der Regionalliga-Meisterschaft, dem Aufstieg in die Oberliga, der Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ in Frankfurt und dem erfolgreichen Abschneiden als bester sportlicher Newcomer ist zu Ende. Von Uwe Lange

© Hübner
Marco Müller (rechts) kommt gegen Bad Nauheim in Bedrängnis. Der Verteidiger kann seinen Löwen aufgrund seiner Schulterverletzung in dieser Saison wohl nicht mehr helfen.
So schauen alle Beteiligten nun gespannt auf den Start der Meisterrunde der besten acht Teams, für die sich neben den Löwen auch endgültig Dortmund, Nauheim, Kassel, Duisburg, Hamm, Königsborn und Ratingen qualifiziert haben. Die Letztgenannten sind dann auch gleich am 6. Januar der Auftaktgegner am heimischen Ratsweg. In der Runde dieser Mannschaften gilt es, die Plätze eins bis vier zu belegen, um die lukrativen Ausscheidungsspiele gegen die besten Clubs aus dem Norden und Osten sowie später gegen die Südligisten zu erreichen.
Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, zeigten die Spiele der Vorrunde, als das Löwen-Rudel viel zu oft als Verlierer den Platz verließ. Gerade in den Derbys gegen die Kassel Huskies und die Roten Teufel aus Bad Nauheim hatten die Fans vom Main sich bessere Resultate gewünscht als vier knappe und auch unglückliche Niederlagen. Gründe hierfür gibt es zahlreiche, die vom eklatanten Verletzungspech mit bis zu sechs Spielern reichen als auch auf die oft fehlende Harmonie der 16 Neuzugänge zurückzuführen sind.
Die wie immer zahlreichen Fans der Frankfurter, die die eher sportlich wertlose Vorrunde mit einem Besuch von immerhin 4000 Besuchern im Schnitt honoriertem, würden es gerne sehen, wenn ihre Löwen in der Meisterrunde um die vorderen Plätze mitspielen würden und auch in den erneut folgenden Treffen gegen Kassel und Bad Nauheim nicht immer als zweiter Sieger das Eis verlassen.
Trainer Beddoes ist sich sicher, dass „mein Team jetzt das wahre Gesicht zeigen wird und mit den erhofften Verstärkungen den Favoriten ab und zu ein Bein stellen kann“.
Der Zeitpunkt wäre mehr als günstig gewählt, denn nur die Hälfte der jetzt acht Eishockey-Mannschaften wird schließlich weiterkommen und darunter sollen sich auf jeden Fall die heißhungrigen Löwen aus Frankfurt befinden.
Für die Frankfurter Löwen startet am 6. Januar die Meisterrunde
Karte wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.