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Sicher surfen im drahtlosen Netzwerk

Bundesgerichtshof verpflichtet WLAN-Besitzer ihre drahtlose Internetverbindung zu schützen

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Artikel: Sicher surfen im drahtlosen Netzwerk

Frankfurt – Internetnutzer müssen ihre drahtlosen Netzwerke mit einem Passwort sichern. Das hat kürzlich der Bundesgerichtshof entschieden. Eine Umfrage auf der Frankfurter Zeil zeigt: Viele Internetnutzer wissen nicht einmal, wie das geht. Von Jennifer Dreher

Matthias Müller-Krey, 38 Jahre, aus Frankfurt: „Mein WLAN-Netz ist verschlüsselt. Aber ich gehe nicht davon aus, dass jeder weiß, wofür das überhaupt gut ist. Die WLAN-Anbieter sollten die Kunden über die möglichen Folgen aufklären. Momentan wird das auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen.“

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Matthias Müller-Krey, 38 Jahre, aus Frankfurt: „Mein WLAN-Netz ist verschlüsselt. Aber ich gehe nicht davon aus, dass jeder weiß, wofür das überhaupt gut ist. Die WLAN-Anbieter sollten die Kunden über die möglichen Folgen aufklären. Momentan wird das auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen.“

Doch wer auf den Schutz verzichtet, kann eine böse Überraschung erleben. Wer seine drahtlose Internetverbindung nicht mit einem Kennwort sichert, hat keinen Schutz vor Fremdzugriffen. Das heißt: Jeder kann sich ins Netzwerk einwählen und damit illegale Dateien herunterladen oder auf kostenpflichtige Seiten gehen. Die Rechnung bekommt dann der Anschlussinhaber.

Das EC-M Beratungszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr Mittelhessen, das auch Firmen zum Thema Sicherheit im Internet berät, gibt WLAN-Nutzern folgende Tipps:

SSID-Broadcast abschalten: Jedes WLAN hat einen eindeutigen Namen, den SSID, den es standardmäßig allgemein bekannt gibt. Wird dieses Übermitteln der SSID abgeschaltet, wird das Netzwerk nur noch von Rechnern gefunden, die seinen Namen kennen. SSID ist übrigens die Abkürzung für Service Set Identifier.

Verschlüsselung einschalten: Jeder WLAN-Router bietet heutzutage mindestens zwei Verschlüsselungsverfahren an – WEP und das moderne und leistungsfähigere WAP oder WAP 2. Durch die Verschlüsselung können per Funk übertragene Daten nicht ausgelesen werden, und man kann sich nicht mit dem Netz verbinden, wenn man das Passwort nicht kennt.

Positiv-Liste für erlaubte Rechner erstellen: Ein weiteres Maß an Sicherheit bringt eine Positiv-Liste, in der die physikalischen Adressen (MAC) der Rechner eingetragen werden, die sich mit dem Netzwerk verbinden dürfen.

Den Netzwerkschlüssel nicht zu kurz machen: Nicht die Zahlenfolge eins, zwei, drei oder kurze Wörter als Netzwerkschlüssel wählen. Ein wirklich sicherer Schlüssel ist mindestens 20 bis 30 Zeichen lang und enthält neben Zahlen und Buchstaben auch Sonderzeichen.

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