Nächste Eiszeit kommt

  

Nächste Eiszeit kommt

002.05.10|ServiceFacebook
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Frankfurt – Hollywoodstar Larry Hagman aus der Kultserie „Dallas“ hat schon dran geschleckt. Auch Hessens Ministerpräsident Roland Koch hat‘s schon probiert. Ganz so unbekannt scheint Frankfurts Geheimtipp in Sachen Schleck-Kultur nicht mehr zu sein. Das Bio-Eis des Restaurants Cooking Ape zieht weite Kreise. Von Mareike Palmy

Lecker: Pâtisserie-Chefin Brigitte Weinhold bei der Zubereitung des Ginger-Rhurbarb- Eis.

© map

Lecker: Pâtisserie-Chefin Brigitte Weinhold bei der Zubereitung des Ginger-Rhurbarb- Eis.

Über 100.000 Mix-Möglichkeiten warten, wenn man sich im Restaurant Cooking Ape über die Eis-Theke beugt. „Dream Cream“ heißt die neue kalte Sensation, die sich in der Mainmetropole schneller herumspricht, als dass das Eis schmilzt.

Ministerpräsident Koch (rechts) probierte das Eis am Opernball 2010.© nhMinisterpräsident Koch (rechts) probierte das Eis am Opernball 2010.

Leckeres Gaumenkino

„Revolutionär“ sei es, behaupten die Macher, denn es ist an Frische nicht zu übertreffen. Vier Grundsorten gibt es: Joghurt, Vanille, Schokolade und Zitrone. Dazu kann der Eisfreund unter unzähligen „Mix-Ins“ auswählen. Aromen, Nüsse, Soßen und Kräuter, alles ist möglich und kann ins Eis. Ob Fruchtiges wie Mango oder ausgefallene Zutaten wie Käsekuchen, Basilikum, Pfeffer und Balsamico – der Dream Cream macht seinem Namen alle Ehre. Je nach Saison sind auch die Zutaten wählbar.

Dabei ist die kühle Vielfalt auch noch Bio. „Wir arbeiten völlig ohne Konservierungsstoffe und Chemie“, sagt Geschäftsführer Juan Enrique Weinhold, „Wir machen alles selbst und kontrollieren, was in unser Essen kommt. Da steckt viel Arbeit drin.“ Der Hamburger ist stolz auf sein Familienunternehmen. Die europaweit einzigartige Idee, die auf der Suche nach der größtmöglichen Frische am Frankfurter Walther-von-Cronberg-Platz geboren wurde, ist auch wegen der Herstellung ein wahres Gaumenkino: An einer zwei Meter langen Granitplatte, die von unten mit Stickstoff auf  Minus 15 Grad gekühlt wird, zaubert Brigitte Weinhold, Schwester des Chefs und zuständig für die Pâtisserie im Haus, die kalten Köstlichkeiten. Wie das funktioniert, kann man sich im Internet auf Youtube ansehen. Dort mixen die innovativen Gastronome des Cooking Apes sämtliche Eiskreationen vor der Kamera.

Lisa Dressler vom Filmmuseum kommt täglich auf ein Eis vorbei.© mapLisa Dressler vom Filmmuseum kommt täglich auf ein Eis vorbe

Geheimtipp der Stadt

„Mein Lieblingseis ist das Sesam-öffne-Dich. Ein leckeres Gaumenspektakel“, erzählt die 25-jährige Brigitte Weinhold, „Die Kombi aus Honig und Sesam ist der Knaller“. Die Schleckmöglichkeiten sind unbegrenzt. Das wissen auch die Nachbarn. In der Mittagspause gönnt sich so mancher Banker und Kreativer seinen Nachtisch. Bald ist der Insidertipp wohl in aller Munde.

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