217.01.10|Service|Service|
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Region Rhein-Main – Ein Ende des frostig-kalten Winterwetters ist nicht in Sicht. Wer draußen unterwegs ist, packt sich warm ein. Wer sich in den eigenen vier Wänden aufhält, dreht die Heizung auf. So sollte es zumindest sein. Trotzdem streiken gerade bei andauerndem Frost viele Anlagen. Wie schnell ein Heizungs-Spezialist kommt, ist aber von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Von Jennifer Dreher

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Heizungausfall: Mit Mütze und Handschuhen schützen sich Betroffen wie diese Frau vor der Kälte.
„Durch den Kälteeinbruch bekommen wir mehr Aufträge als sonst“, berichtet Robert Müller von der Firma Bathel in Oberrad, die Heizungen in ganz Frankfurt reparieren. Doch lange warten müssen die frierenden Kunden bei ihm nicht. „Noch ist die Lage nicht so schlimm und wir sind in spätestens zwei Stunden da“, sagt Müller.
Anders erging es Kunden von Dettki Bad & Heizung aus Dietzenbach. Silvester wurde es kalt, weil Wasser in die Heizungsanlage gelaufen war. Ein Versicherungsfall. Und deswegen dauerte es auch, bis Dettki mit der Reparatur beginnen konnte. „Wir durften nichts machen, bevor nicht die Freigabe von der Versicherung kam“, berichtet Manuela Rebscher-Dettki.
Erst am 6. Januar konnten die bestellten Teile eingebaut werden. Fünf Tage musste die Familie zusammenrücken. Heizlüfter und Decken beheizten zwei Räume. „Am schlimmsten ist daran, dass auch das Wasser eiskalt ist“, weiß Rebscher-Dettki.
Schlecht sieht es auch für diejenigen aus, deren Heizungen von Firmen installiert wurden, die nicht in der nahen Umgebung ansässig sind, wie Heizungs-Installateur Thomas Appel aus Offenbach berichtet. Wer bei der Installation spart, zahle später drauf oder müsse frieren. Denn die Firmen betreuen zunächst ihre Bestandskunden. Appel setzt wie auch Rebscher-Dettki auf die jährliche Wartung der Heizungsanlage. „Daran sollte nicht gespart werden“, rät er.

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