1921.02.10|RheinMain|RheinMain|
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Heusenstamm – „Deutschland hat Schulter!“, sagt Thomas Duttine und meint damit etwa Hals-Nackenverspannungen, Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen sowie Schmerzen im Gelenk. Auch Duttine litt darunter. Deshalb entwickelte der Heusenstämmer ein spezielles Gerät. Die Anwendung wird nun in der Schulterschule gelehrt. Von Norman Körtge

© nkö
Handarbeit: Thomas und Sohn Nicko Duttine bei der Produktion der Schulterhilfe in der Werkstatt.
Schlicht und einfach Schulterhilfe hat Thomas Duttine seine Erfindung genannt: Eine speziell gebogene und mit Schaumstoff ummantelte Kunststoff-Stange. Seit zehn Jahren ist sie auf dem Markt. Mehr als 20.000 Stück der handgefertigten Geräte sind bereits verkauft. Die Nachfrage steigt stetig, berichtet Duttine. Denn es bewirkt kleine Wunder. Zumindest kann sie in vielen Fällen Operationen ersetzen.
„Die Schulterhilfe kann Schmerzgeplagten helfen, ohne dass ein Chirurg die Fräse ansetzen muss“, sagt Duttine. Leider würden aber nach wie vor viele Ärzte den Nutzen der Schulterhilfe nicht kennen oder unterschätzen. Dabei gibt es mit Doktor Thorsten Walther, Facharzt am Zentrum für Orthopädie an der Langener Asklepios-Klinik, einen Fürsprecher.
Ein Kurs in der Heusenstämmer Schulterschule, Industriestraße 34, kostet 40 Euro und umfasst sechs halbstündige Einheiten, verteilt auf drei Wochen.
Mehr Informationen zur Schulterhilfe und zur Schulterschule gibt‘s telefonisch unter (06104) 9531234 oder im Internet auf der Seite www.schulterhilfe.de.
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