Egelsbach/Rödermark – Über ein deutliches Plus bei den Starts und Landungen im Jahr 2011 freut sich der Flugplatz Egelsbach. Naturgemäß sieht das die Rödermärker Bürgergruppe gegen Fluglärm und Tiefflug anders. Von Norman Körtge

© Strohfeldt
Der Tower Egelsbach koordinierte 2011 72.000 Starts und Landungen.
Flugplatz-Chef Siegmar Weegen blickt zufrieden auf die vergangenen zwölf Monate zurück. „Wir konnten eine hohe Auslastung unserer Büros und Hallenplätze verzeichnen, unsere Mitarbeiterzahl ist stabil geblieben und wir können Wachstum in mehreren Bereichen feststellen“, berichtet Weegen. So ist die Zahl der Gesamtflugbewegungen um neun Prozent auf knapp 72.000 gestiegen. Das Passagieraufkommen stieg um 16 Prozent und auch die Anzahl der Geschäftsflieger erhöhte sich um zwölf Prozent. Auch dank der IAA in Frankfurt vom 15. bis 25. September, die dem Flugplatz Egelsbach eine Rekordwoche bescherte.
Als eine der Hauptlärmquellen neben den Flugzeugen bezeichnet Günther de las Heras von der „Flug-Lärm-Abwehr-Gemeinschaft-Egelsbach“ die Helikopterflüge, die in den vergangenen Jahren stetig zugenommen haben.
Dass der Flugplatz aber nicht nur Lärm verursacht, sondern auch die umliegenden Gemeinde unterstützt, macht Geschäftsführer Siegmar Weegen in seiner Jahresbilanz ebenfalls deutlich. So stiftete die Flugplatz GmbH unter anderem den ersten Preis für ein Turnier des TSC Egelsbach, bedachte ein Benefizkonzert zugunsten der Clown-Doktoren mit einer Spende und veranstaltete einen Nikolaustag für die Kinder der Region.
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