Oberursel/Bad Homburg – Eine Rallye unter Extrembedingungen: Schnee und Sichtweiten unter zwei Meter, dazu jede Menge Eis. Von rund 300 Startern bei der historischen Rallye Monte Carlo sind nur knapp mehr als 200 ins Ziel gekommen. Auch zwei Teams aus dem Taunus. Von Julia Renner

© nh
Die Oberurseler Andreas Vielgut und Alfred Tuchel nach ihrer Rückkehr (oben) und der Rallyewagen von Jörg Hölzer und Günter Krause aus Bad Homburg am Casino Monte Carlo.
Angetreten waren sie mit dem Willen, als Erste ins Ziel zu fahren. Ganz gereicht hat es nicht. Aber Andreas Vielgut und Alfred Tuchel aus Oberursel haben immerhin Platz 40 belegt – und sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 123 Plätze verbessert
Eine „wilde“ Fahrt war es für die beiden Orscheler. „Das war eine richtige Herausforderung“, sagt Fahrer Vielgut und berichtet von zugeschneiten, engen Pässen in den italienischen Bergen und massiven Schneeverwehungen.
In Monte Carlo angekommen wartete auf die Fahrer ein großes Gala-Dinner mit mehreren Gängen und einem Artistik-Programm. Und natürlich stand die Siegerehrung an.
Am Dienstagmittag kehrten die Rallyefahrer zurück in den Taunus. Dort stehen die Rallyewagen jetzt erst einmal wieder in der Garage.
Ob sie ihres im nächsten Jahr wieder herausholen, steht für Andreas Vielgut und Alfred Tuchel noch nicht fest. Im Sommer werden die beiden entscheiden, ob sie die mehreren tausend Kilometer im nächsten Jahr wieder auf sich nehmen.
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