002.05.10|Lokalpolitik|Lokalpolitik|
Drucken|Empfehlen|Schrift
a
/
A||recommendbutton_count130
Dieburg – Rund 36 Millionen Euro Schulden hat das Land Hessen. Ausgerechnet dem Bereich Bildung droht deswegen jetzt der Rotsstift. Nach Vorgaben des Ministeriums sollen die hessischen Unis und Fachhochschulen 2011 eine Summe von 30 Millionen Euro bei der Grundfinanzierung einsparen. Wie das gehen soll, darüber debattierte am Donnerstag der hessische Landtag. Von Mareike Palmy

© AP
Recht auf Bildung: Die Sparpläne stoßen bei Studenten und Professoren auf Widerstand .
Der Bildung in Hessen drohen spürbare Einschnitte. An den Hochschulen will die schwarzgelbe Koalition insgesamt 75 Millionen Euro einsparen. Dabei betont die Hessische Landesregierung stets die Privilegstellung des Bildungsbereichs. Die Summe ist so gravierend hoch, dass viele Unis dann nicht mehr handlungsfähig sind. Die Pläne stoßen besonders bei den Studenten auf Widerstand. Auch die FachhochschuleDieburg und die Hochschule Darmstadt sehen ernsthafte Störungen des Lehrbetriebs auf sich zu kommen. „Es wird wohl notwendig sein, Rücklagen aufzubrauchen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu entwickeln“, sagt Professor Ralph Stengler, Präsident der Hochschule in Darmstadt.
Die Pläne bedeuten für die Uni mit ihrem Standort in Dieburg den Ausfall von 8,5 Millionen Euro für 2011. „Ich befürchte gravierende Konsequenzen. Langfristig wird es massive Folgen für unsere Leistungskraft in Forschung und Lehre geben“, so Präsident Stengler.
zurück zur Übersicht: Lokalpolitik

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.
Karte wird geladen...


