Frankfurt – „Schluss mit dem Flickwerk! Jetzt muss endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden“ – zu diesem Fazit ist Friedhelm Ardelt-Theeck nach der Vorstellung der neuen Lärm-Gutachten gekommen. Von Norman Körtge

Maximiliane Peikert-Regelien machte anhand einer Karte auf die Lärmbelastung für die Inheidener Straße aufmerksam.
Er und das Aktionsbündnis „Unmenschliche Autobahn“ fordern mehr denn je die komplette Einhausung der A 661 im Frankfurter Osten. Tunnelmundeffekt: Dieser Begriff gehört mittlerweile zum normalen Sprachgebrauch von Maximiliane Peikert-Regelien und Elke Bindewald. Gemeint ist damit, dass der durch in Tunnels ein- und ausfahrende Autos verursachte Lärm an dieser Stelle zunimmt. Die beiden Anwohner der Inheidener Straße in Bornheim würden genau gegenüber einem solchen Tunnelmund wohnen, wenn im Frankfurter Osten die A66 durch den Riederwaldtunnel an die A661 ausgeschlossen wird. „Trichterartig wird sich dann vom Tunneleingang der Lärm über den Bornheimer Hang ausbreiten“, schildert Peikert-Regelien, die im Verwaltungsbeirat einer Wohnanlage sitzt, das Szenario.
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