8921.02.10|LokalpolitikFacebook
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
Frankfurt – Eine unübersichtliche Verkehrsführung, viel weiß-

© nkö
Norbert Karl Scherlitz steht am Buc hrainplatz in Oberrad. Dort, wo jetzt noch Autos fahren, könnte schon bald ein Biergarten entstehen und den zentralen Platz aufwerten.
Bereits seit Jahren engagiert sich Scherlitz für seinen Stadtteil Oberrad. Und bereits seit 1993 gibt es von Seiten des Stadtplanungsamtes Pläne für eine Umgestaltung des zentralen Buchrainplatzes. Immer wieder gab es Zusagen – unter anderem von Stadtrat Edwin Schwarz –, dass der Umbau beginnen soll, aber passiert ist bislang nichts. „Oberrad hat einfach keine Lobby im Römer“, meint Scherlitz. Das Gärtnerdorf – so genannt wegen der vielen Felder, auf denen die Kräuter für die Grüne Soße angebaut werden – gehöre zu den vernachlässigten Stiefkindern Frankfurts, sagt der Frankfurter und begründet das damit, „dass Oberrad für viele Frankfurter schon Offenbach ist.“
Und Offenbacher Autofahrer lieben den Frankfurter Stadtteil. Vor allem dann, wenn sich im Berufsverkehr die Autos vor dem Kaiserlei-
Einige Aussagen in den vergangenen Jahren zum Baubeginn seien sicherlich zu optimistisch gewesen, sagt dazu Mark Gellert, Sprecher von Stadtrat Edwin Schwarz. Allerdings stimme es nicht, dass in Oberrad in den letzten Jahren nichts getan wurde. Gellert verweist auf die in großen Teilen komplett sanierte Wasserhofstraße. Doch noch in diesem Jahr, spätestens im Herbst, werde es am Buchrainplatz mit dem mit vier Millionen Euro veranschlagte Umbau losgehen, verspricht er.

Sie haben eine Frage zu einem Artikel, haben ein Problem mit der Zustellung unserer Zeitung oder möchten eine Anzeige aufgeben? Klicken Sie sich direkt zu Ihrem Kontakt durch...