117.01.10|Lokalpolitik|Lokalpolitik|
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Frankfurt – Kinder polnischer Herkunft sollen Polnischunterricht an deutschen Schulen bekommen: Das wurde im deutsch-polnischen Freundschaftsvertrag von 1991 vereinbart. Und darauf pocht auch Polens Außenminister Sikorski. Besonders Hessen erfüllte dies nicht. Insgesamt gibt es nur zwei Polnischlehrer in Hessen – davon eine Lehrkraft an der Elisabethenschule in Frankfurt. Von Jennifer Dreher

© nh
"Dzine dobry!“ heißt laut Wörterbuch, „Guten Tag!“.
Das hessische Kultusministerium reagiert auf die Forderung Polens und will in Zukunft mehr Polnischunterricht für Polen an hessischen Schulen anbieten. Geplant sind:
Das Kultusministerium hat daher seine Dezernenten angewiesen zu prüfen, inwieweit die bereits bestehenden Polnischangebote ausgeweitet werden können. Sie sollen auch recherchieren, wo sich neue Schulstandorte anbieten und ob es interessierte und kompetente Lehrkräfte gibt. Damit will Polen „zeitnah Signale der Fortentwicklung geben“.
In die Suche nach Schulen mit Polnischunterricht-Bedarf ist auch der polnische Vize-Konsul Jacek Fraczek eingebunden.
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